Zuckersteuer: Kabinett beschließt 26 oder 32 Cent pro Liter PLUS Zusatzbeitrag, Pflegereform sowie Nobelpreise
Die Zuckersteuer kommt mit 26 oder 32 Cent pro Liter, der Zusatzbeitrag soll 2027 im Schnitt bei 2,9 Prozent bleiben, eine Kommission bereitet die Pflegereform vor – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Nobelpreise und Landarztquote.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Das Kabinett beschließt die Zuckersteuer: Ab Juli 2027 werden je nach Zuckergehalt 26 oder 32 Cent pro Liter fällig.
Schätzerkreis: 2,9 Prozent Zusatzbeitrag sollen 2027 reichen – im Schnitt verlangen die Kassen schon gut 3,1 Prozent.
Eine Kommission bereitet die Pflegereform vor und prüft auch einen Deckel für die Eigenanteile im Pflegeheim.
Der Medizin-Nobelpreis für die Optogenetik geht an die Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-Forscher Karl Deisseroth.
Weiterführende Links:
690 Millionen Euro im Startjahr – das Kabinett beschließt die Zuckersteuer Ab dem 1. Juli 2027 sollen gezuckerte Getränke mit mindestens 5 Gramm Gesamtzucker pro 100 Milliliter besteuert werden, in zwei Stufen je nach Zuckergehalt. Für 2028 rechnet der Bund mit 925 Millionen Euro; befreien will die Bundesregierung Betriebe, die höchstens 1 Million Liter im Jahr produzieren – die EU-Kommission muss zustimmen. Hier zum Bericht der Pharmazeutischen Zeitung.
13 Fachleute, erste Vorschläge Ende Januar – die Pflegestrukturkommission ist eingesetzt Die Kommission unter Vorsitz von Georg Cremer und Co-Vorsitz von Gabriele Kuhn-Zuber soll die Ausgabenentwicklung der sozialen Pflegeversicherung analysieren und Maßnahmen für eine nachhaltige Finanzierung und eine bessere Pflegeversorgung empfehlen. Die Strukturreform soll zum 1. Juli 2027 in Kraft treten. Hier zur Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums.
77 Impulse für das Arzt-Patienten-Gespräch – wie DiGA in die Behandlung passen Der Kartenfächer der Neurologin Alexandra Widmer liefert konkrete Formulierungen und Entscheidungshilfen für die Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen und das Gespräch mit Patient:innen darüber. Ziel sind bessere Therapieerfolge und eine stärkere Adhärenz. Hier zum Leitfaden im Hogrefe Verlag.
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