EinBlick – Der Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Ein Blick

00:00:00: nachgefragt.

00:00:05: Willkommen bei Ein Blick Nachgefragt, dem Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie.

00:00:14: Werte kennen, Herzinfarkt verhindern!

00:00:17: Warum Prävention beim Blutfett beginnt?

00:00:21: Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Xenia-Stach-Professorin an der HMU Potsdam, und Departmentleiterin am Klinikum Ernst von Bergmann über Risikofaktoren, Versorgungslücken, Früherkennung bei Kindern und Frauen.

00:00:36: Und die Aufgaben der Gesundheitspolitik.

00:00:38: Xenias-Stacht leitet seit Juli, das Departement für Endocrinologie und Diabetologie am Klingium Ernst Von Bergmann und ist Professorin für innere Medizin Endocrinologie und Diabetologie an der HMU Potsdam.

00:00:54: Zuvor leitete sie die Lipidambulanz der Universitätsmedizin Mannheim.

00:00:59: Beim Kongress für Gesundheitsnetzwerke sprach sie im März, über Investitionen in die Herzgesundheit.

00:01:08: Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit rund tausend Betten und rund zwei Tausend Achthundertfünfzig Mitarbeitenden und Praxispartner für das Medizinstudium an der HMU.

00:01:21: Sein Department für Endocrinologie und Diabetologie behandelt Diabetes- und Fettsstoffwechselstörungen, zwei zentrale Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

00:01:37: Guten Tag Frau Professorin Stach!

00:01:38: Ich freue mich, dass Sie Zeit für den Einblick Podcast finden.

00:01:41: Ja, guten Tag auch von meiner Seite.

00:01:42: Ich freue mich dabei zu sehen!

00:01:44: Frau Professorin Bayern-Kongress für Gesundheitsnetzwerke waren Sie dabei und dort wurde gesprochen zur Investition in Herzgesundheit.

00:01:52: Wenn Sie heute gemeinsam mit uns auf die Versorgung der Herbstpatientinnen in Deutschland schauen Wie groß ist Ihrer Meinung nach die Lücke zwischen dem was die europäischen Leitlinien vorschreiben Und dem was bei den PatientInnen tatsächlich ankommt?

00:02:06: Ja, die Lücke ist tatsächlich leider zu groß.

00:02:09: Vor allem bei Patienten, die leider Gott es schon ein kalb überskuläres Ereignis zum Sinne von Herz- und Verkschlackanfall hatten – und Zielwert LDL, die Leitlinie, die Sie auch gerade erwähnt haben mit dem Ziel unter fifty-minigramm Prodiziliter haben wir aktuelle wirklich Daten, wo achtzig Prozent dieser Patienten den Zielwert nicht erreichen.

00:02:29: Und wenn wir tatsächlich auch den Schlenker in die Primärprävention machen, auch da sind wir leider Gottes wirklich nicht gut.

00:02:36: Im Sinne von Wir haben ein Checkup von einem Dreißig zum Beispiel aber nur dreißig Prozent unserer Bevölkerung nehmen das wahr und nicht weil sie zu faul sind sondern weil wir auch tatsächlich die Information nach draußen dass es diese Möglichkeit gibt und das ja auch im Sinne der Prävention auch vom Deutschland aus auch gewünscht ist.

00:02:53: Nur leider Gottes müssen wir da wirklich die Sorge dafür tragen Patienten, dass auch oder eigentlich Menschen da draußen darüber informiert werden.

00:03:02: Sind Sie ganz kurz nochmal unseren Hörerinnen und auch mir erklären dieser von Ihnen gesagte LDL-Wert was besagt der?

00:03:10: Und warum wird an diesem Wert exakt festgemacht ob jemand ein Risiko hat und ob jemand besser etwas tun sollte?

00:03:18: Naja, LDL-Kolesterin ist ja sozusagen der bestmodifizierbare Faktor im Sinne dass wenn wir diesen Marker also sprich diesen Kolesterinpartikel senken dann haben wir genug wirklich Haufen Daten mittlerweile in dem wir gezeigt haben das wir damit auch erneuter Ereignisse, wenn schon ein Stadt gefunden hat.

00:03:38: Aber noch viel sinnvoller auch überhaupt kardivaskuläre Eregnisse vorbeugen können.

00:03:42: Warum?

00:03:43: Weil ohne LDL-Kolesterin kein Pluck!

00:03:45: Das ist halt nochmal Fakt und das sind Zusammenhänge die wir schon seit Jahrzehnten wissen dass dieser Partikel letzten Endes genau zu diesem Pluck in der Gefäßwand führt und wir das auch wunderbar mittlerweile also im Jahr zum Jahr oder zum Jahr mit jeglichen Tools die uns zur Verfügung stehen le pitsänkend behandeln können.

00:04:05: Natürlich gehören noch andere Risikofaktoren wie Blutdruck, Diabetes und ungesunder Liebenstil.

00:04:09: Das ist alles natürlich im gemeinsamen Konzept zu sehen.

00:04:13: aber im ersten Schritt müssen wir die Werte natürlich auch messen.

00:04:17: Sie haben in diesem Sommer der Politik zugerufen, bei Krebs machen wir das hervorragend.

00:04:23: Also Vorsorge, Diagnose dann begleitete Therapie, Nachsorge und ist alles dokumentiert in Registern.

00:04:30: Warum gibt es das für die Todesursache Nummer eins?

00:04:33: Nämlich die Herzerkrankung, warum gibt's das alles dort nicht?

00:04:37: Das ist eine sehr gute Frage!

00:04:39: Und genau deswegen habe ich natürlich auch der Politik zugerufen.

00:04:42: Ja, warum gibts das

00:04:44: nicht?!

00:04:44: Weil wir nicht dahingucken würden... jetzt behaupten ganz frech und müssen das tun.

00:04:49: Wir haben natürlich Kampagnen wie jetzt auch Ziel von der deutschen Gesellschaft für Lipidologie, wir haben aber letzten Endes keine Register auch von der Todesursache Nummer eins so wie sie sagen dass wir auch die Bevölkerung zeigen können Was die Gründe dafür sind und vor allem aber auch zeigen können, was können wir tun?

00:05:08: Also im Sinne von wissen Sie wenn ich kurz Schweden als Landmal hier als Beispiel voranbringen kann.

00:05:14: Dort hat man tatsächlich – das wird aber auch von der Politik unterstützt – da gibt es Register.

00:05:20: Und zwar von allen zum Beispiel Patienten nach einem Herzenfalt.

00:05:23: Und dann passiert etwas ganz Tolles!

00:05:25: Die Krankenhäuser, die ihre Patienten auf Ziel bringen also sprich diesen genannten LDL-Kolesterin unter fifty Milligramm Politik werden tatsächlich in einer wirklich Zeitung alle Werden da aufgeführt und die besten werden auch entsprechend ausgezeichnet, wenn man das so will.

00:05:41: Und der Letztpazier muss zu den Besten gehen und sich dann noch mal sozusagen unterrichten lassen wie man es besser machen kann.

00:05:47: und wir haben alle Daten von solchen Patienten.

00:05:50: ja Wir müssen da tatsächlich und dann brauchen wir die Politik an unserer Seite einiges noch tun.

00:05:56: Professorin, Sie fordern ein sektorübergreifendes Netzwerk vor Ort lokal.

00:06:02: Sie sind in Potsdam ansässig.

00:06:05: Gibt es Deutschlandverherzpatientinnen?

00:06:07: Ein Faden zwischen Hausärztin, Kardiologin oder Klinik und dann immer die spannende Frage im gesundheitswilden Angesicht knappe Kassen.

00:06:15: Wer bezahlt denn das?

00:06:16: Also... Genau solche Netzwerke leben tatsächlich und ja, hier in Potsdam gibt es auch wirklich sehr gutes Netzwerk.

00:06:23: Auch ein Kollege niedergelassener Kollege der auch Kinder-Screening macht also sprich bei Kindern auch Gottesdrehen misst einen Kompetenznetzwerk aufgebaut hat und das ist absolut wichtig weil man tatsächlich alle Fachrichtungen zusammenbringen muss an deinem Tisch.

00:06:36: wir müssen miteinander kommunizieren Wir müssen miteinander reden.

00:06:39: Ja wer bezahlt dass?

00:06:40: noch niemand?

00:06:41: Das machen wir letzten Endes Weil wir die Versorgung unserer Bevölkerung für richtig halten und da nur zusammen letzten Endes ans Ziel kommen können.

00:06:50: Kommen wir nochmal zum Thema Kommunikation und Aufklärung.

00:06:54: Also jegliche Medizin ist nicht erfolgreich, wenn eben die Menschen nicht aufgeklärt werden?

00:06:58: Ich war bei der internationalen Funk-Ausstellung IFA und wenn man dort schaute gab es sehr viele Dinge wo Menschen sich interessierten für Ringe, für sonstige Variables.

00:07:09: Wir erklären sie sich angesichts des Booms von solchen Überwachungsmodulen Die privat eingesetzt werden.

00:07:17: Apple hat seine neue Uhr explizit weiter verbessert, was die Überwachungs- und Sensortechnologie angeht.

00:07:24: Wir erklären Sie sich dann die Tatsache das einfach trotzdem so eine schlechte Information oder ein schlechtes Verständnis bei den Patienten in der Breite jetzt zu beobachten

00:07:35: ist.".

00:07:35: Also ich glaube, da müssen wir tatsächlich ein paar Dinge auseinanderhalten.

00:07:38: Die Menschen, auch vor allem die sich tatsächlich diese Werbeln kaufen achten schon sozusagen darauf wie viele Schritte habe ich am Tag gemacht?

00:07:46: Wie ist meine Frequenz?

00:07:47: Wir können ja mit denen mittlerweile auch einen EKG schreiben und Blutdruck messen können sie ja mittlerweile auch!

00:07:52: Das ist in den Köpfen drin und zwar auch hervorragend.

00:07:55: Cholesterin hat leider Gottes einen gewissen Ruf mal so zu sagen verloren, wie soll ich das sagen?

00:08:02: also ich sag es direkt, Cholesteringlüge der Stichwort Leider Gott, das etwas was wir immer noch in allen Medien selbst im Fernsehen wird immer noch darüber berichtet dass es alles Humbug ist und dass wir sowieso sozusagen alle nur die Farmerfirma will was verkaufen getrieben sind.

00:08:18: Fakt ist genau das dazu führt Bevölkerung diesen Parameter gar nicht so auf dem Schirm hat.

00:08:25: Was natürlich in den letzten Jahren dafür gesorgt hat, dass doch die Wärme es doch größer geworden ist, ist auch noch ein ganz besonderer Marker und das ist Lipoputein Kleinar.

00:08:34: Darüber muss man sagen, das ist sehr interessant.

00:08:37: Das verstehen viele weil da gibt es die Cholesterin Lüge sozusagen nicht und da sind die Menschen wach und sehr erlört, weil sie verstanden haben, mit sich bringt.

00:08:52: Und das ist sehr spannend, muss ich gestehen!

00:08:54: Ja und beim Ldl-Kolesterien müssen wir letzten Endes Aufklärung, Aufklärungen aufklären, dass es unsere Aufgabe... Wir müssen immer wieder dagegen halten wenn solche Sendungen ausgestrahlt werden und und und.

00:09:05: Das andere ist natürlich auch, dass wir gewisse Verbände haben die auch von den Leitlinienempfehlungen, wie ihr ja schon erwähnt habt leider Gottes nicht d'accord gehen bei sie und das betrifft vor allem für die Kollegen da draußen, also die niedergelassenen Hausärzte.

00:09:22: Die sich an diese Leitlinie sozusagen richten müssen und da sind wir uns ja auch nicht einig.

00:09:27: Also im Sinne von wissen Sie wenn was soll der arme Mensch da draußen machen?

00:09:32: Wenn der Kategor gesagt du musst das!

00:09:34: Der Hausarzt sagt aber aber nie du muss dass sprich Wir müssen an einem Strang ziehen Fakten auf den Tisch legen und nicht irgendwelche Märchen.

00:09:43: Und wie gesagt, die Medizin und auch die Wissenschaft ist so vorangeschnitten dass die Cholesterin Lüge.

00:09:48: wenn sie mich fragen müsste jegliche Sendungen eigentlich verboten werden.

00:09:52: Wenn man Prävention klug denkt gehört das regelmäßige Screening dazu.

00:09:58: beim jetzigen GKV Stabilisierungsgesetz wurden schon einzelne Screeningmaßen an zurückgefahren.

00:10:04: Das heißt also, die Krankenkäfen und auch die Politik sehen eher dort einen Einsparpotenzial.

00:10:10: Unten gesetzlich versicherte Patient bekommt ja nicht mal jedes Jahr seine Blutwerte, sondern zwei oder drei Jahre je nachdem – uns ist auch nicht immer das große Blutbild dabei!

00:10:19: Was raten Sie da der Politik?

00:10:21: Ist es an der richtigen Stelle gespart, wenn wir die Screenings zurückfahren?

00:10:25: Ja genau das ist das was wir nicht tun dürfen und ich muss sagen... Ich finde das wirklich insofern schade oder auch traurig, vielleicht ein bisschen enttäuschend.

00:10:36: Weil wir eigentlich schon im Rande des gesunden Herzgesetzes mit der Politikgespräche geführt haben.

00:10:41: Wir waren da ja auch schon wirklich sehr weit fortgeschritten aus Stichwort-Screening bei Kindern ab sechs Jahren um tatsächlich auch gewisse genetisch bedingte Fettstoffwechselstörungen früh zu identifizieren und gleichzeitig in Älterteilen mitzuschützen.

00:10:55: Das ist das was ich auch der Politik persönlich gesagt habe.

00:10:57: es gibt aus meiner Sicht keine andere Screening Methode wo sie gleichzeitig zwei Menschen davor schützen können, kann dir was Poleres Ereignis zu bekommen.

00:11:04: Unabhängig davon hat die Politik sich ja schon auf die Flagelgesetzpräventionsgesetze zu überarbeiten und auch da einiges voranzubringen.

00:11:14: aber... Tatsächlich mit dem Stabilisierungsgesetz gefühlt wieder zurück rudern und das ist kein gutes Signal.

00:11:21: Und wenn man es auch nochmal sagt, man soll nie Leben oder Ereignisse mit den wirtschaftlichen Faktor vergleichen aber was wir an Garten haben?

00:11:29: Das ist Fakt dass wir letzten Endes, wenn wir kardivaskuläre Eregnisse mit Prävention mit frühzeitiger Präventions vermeiden sparen wir im Nachhinein Milliarden Milliarden Euro unabhängig davon, dass wir leben retten und gesund alt werden können.

00:11:43: dass dabei nicht vernachlässigt werden kann, denn das ist das was wir ja auch anstreben.

00:11:49: Der Politik möchte, dass wir gesund alt werden weil wir auch nicht genug Pflegekräfte haben werden im Alter und wir haben auch so letzten Endes durch die einfach Verteilung der Bevölkerung, der Altersverteilungen unserer Bevölkerung Und da muss ich sagen, kann ich das nicht verstehen Denn es ist wirklich sehr einfach.

00:12:06: Wie gesagt Checkup thirty-five ist ja drin.

00:12:08: Das wurde Gott sei Dank nicht abgeschafft.

00:12:10: Da wurde diskutiert, ob man den einen oder anderen Parameter reduziert, wegnimmt.

00:12:15: Oder wie auch immer, dass es Gott sei Dank nicht passiert.

00:12:17: Von daher können wir da in der Hinsicht noch hoffen und ich hoffe tatsächlich nach wie vor, dass die Politik verstehen wird, das wir da einiges tun müssen.

00:12:26: Und in dem Rahmen muss man auch positiv erwähnen, dass ja auch die Messungen in den Apotheken also Messung vom Blutdruck, Cholesterin, Landzeitblutzuckerwert in den apotheken stattfinden soll.

00:12:39: Denke ich gut definiert werden.

00:12:41: Es gibt letzten Endes gute Signale, ja, ich denke wir haben schon einiges getan aber es ist tatsächlich noch sehr viel zu

00:12:47: tun.".

00:12:47: Sie denken, wenn ich das richtig recherchiert habe, dass Präventionen, sie hatten es gerade auch angedeutet von der Kita her angelegt werden sollte.

00:12:55: Also frühe Untersuchungen und dann am besten die ganze Familie?

00:12:59: Jetzt meine Frage ist ein sechzigjähriger Hochrisikopatient schon in ihrem Konzept ein Verlorener Fall oder lohnt sich bei ihnen der Kampf um die Zielwerte und erklären was er tun sollte noch?

00:13:12: Also absolut.

00:13:12: Es ist sehr schön, wie Sie es recherchiert haben.

00:13:15: Ja mit Prävention und Kita-Stichwort meine ich tatsächlich dass wir schon bereits unsere Kinder sozusagen darüber aufklären was der gesunde Lebensstil ist welche Parameter wichtig sind zu wissen auch im späteren Leben im Sinne von Blutdruckkulisterin denn das funktioniert zum Beispiel in Holland sehr gut wenn ich das auch erwähnen darf im Sinne davon dass die Menschen sozusagen unser Körper sag mal, größt es gut.

00:13:42: Also wenn wir für unseren Körper nichts tun dann weiß ich nicht warum wir noch sozusagen fürs Auto was tun immer so provokativ zu formulieren.

00:13:50: also Fakt ist dass da einfach ein Gesundheitsbewusstsein geschaffen wird von klein auf und das sieht man auch an den Zahlen im Sinne der Prävention was sie ja auch wirklich sehr sehr gut können ebenfalls im Vergleich zu uns natürlich deutlich besser Die Brücke oder das, was Sie jetzt gesagt haben zu dem Sechzehnjährigen.

00:14:10: Nein um Gottes Willen!

00:14:11: Da ist noch gar nichts verloren.

00:14:12: Das ist ja der springende Punkt.

00:14:14: Es ist natürlich dann schade dass es schon sozusagen was passiert ist weil man das hätte vermeiden können.

00:14:20: aber wir lassen natürlich keinen Stich und auch wenn ein Ereignis schon passiert ist können wir unglaublich viel tun indem wir wie schon gesagt LDL-Kollisterin in den Zielbereich unter fünftig senken Natürlich den Blutdruck einstellen Lebensstil Und da sind auch die Reakliniken nach solchen Eregnissen auch hervorragend aufgestellt, aber auch da muss man betonen dass die Patienten nicht alle diese Möglichkeit wahrnehmen.

00:14:43: Naja also lange Rede kurze Sinn den Sechzigjährigen.

00:14:46: um Gottes Willen unbedingt denn wir wollen auch dafür sorgen das man gesund für den Stadt gehabt ein eigenes Gesundheit wird und da können wir auch tatsächlich noch sehr viel tun.

00:14:57: Also

00:14:58: die Älteren kennen noch Kurt Jürgens, einen Schauspieler der ein Song hatte sechszig Jahre und keine bisschen Weise.

00:15:04: Der hat ja auch eine Hochrisikopatientenkarriere und hat sich dann immer in einer teuren Klinik Stance legen lassen und der war quasi das bebilderte Beispiel wie es nicht gehen sollte.

00:15:15: er hat dann weiter sein Lebenstil gehalten viel Alkohol viele Zigaretten fettes Essen etc.. Und er verstarb dann auch schon vor seinem siebzigsten Geburtstag.

00:15:24: sehen Sie da inzwischen gedanklich Umkehr, also dass sich Menschen mehr mit Fitness beschäftigen und sich insgesamt für ihr Körper wohlbefinden interessieren.

00:15:35: Das schon, absolut.

00:15:37: Allerdings wenn man ehrlich ist das ja nicht in allen sozialen Schichten und auch das ist unsere Aufgabe.

00:15:44: dass wir alle alle abholen und alle zu einem kleinen gewissen Experten für sich selbst machen.

00:15:50: Bewusseln es da?

00:15:51: Ja!

00:15:51: Ist aber leider noch nicht überall angekommen.

00:15:53: Und wie gesagt Wir müssen alle Risikofaktoren aufs Paket erlegen und darüber reden

00:15:59: wird viel darin gesetzt, dass die elektronische Patientenakte EPA quasi Verbesserungen bringen könnte und insgesamt digitale Wertzeuge können erinnern.

00:16:09: mit Telemonitoring kann man besser Werte beobachten.

00:16:13: Was funktioniert nach Ihrer Ansicht da heute schon?

00:16:16: Und wo wäre es schön wenn wir noch ein bisschen schneller voran kämen

00:16:19: Was natürlich schon gut funktioniert, dass die Befunde in dieser elektronischen Patientenakte drin sind, abrufbar sind.

00:16:26: Was tatsächlich aus meiner Sicht verbesserungsbedürftig ist, genau das ist eine elektronische Patientenakte.

00:16:34: ohne Probleme möglich.

00:16:36: Wenn wir einfach eine Abfrage machen, im Sinne von haste-positiven Familienamnese, Klammer auf, Mutter, Vater, Frühzeitigkeit über skoläre Ereignisse, klammer zu und wenn man das mit Ja beantwortet, spätestens dann muss einfach eine Ausrufezeichen erscheinen mit der Bitte sozusagen... Und jetzt sind wir wieder beim Checkup thirty-fünf also dann spätestens zu dem Aufruf.

00:16:55: bitte kommen und lasst dir deine Werte bestimmen damit dein Risiko eingeschätzt werden kann, damit wer sozusagen auch handeln können?

00:17:03: Das ist das Eine!

00:17:04: Und das andere ist, dass was ich ja schon gerade gesagt habe mit der Messung in den Apotheken.

00:17:09: Es wäre schön wenn zum Beispiel dann diese Parameter die gemessen sind in der EPA erscheinen würden mit dem gleichzeitigen Bitte du hast den LDL-Parameter jetzt in der und der Größenordnung Du bist mit einem gewissen Risiko versehen.

00:17:23: bitte geh zum Hausarzt oder Internist, Kardäologe wie auch immer und lass dich entsprechend weiter abklären und dann auch behandeln.

00:17:32: Da sind so Schnittstellen, die noch nicht gut funktionieren.

00:17:35: Also im Sinne von... Und jetzt wieder Stichwort Netzwerk?

00:17:38: Ja also das wäre ja in der EPA digital?

00:17:40: ja perfekt wenn wir miteinander dort drin kommunizieren könnten.

00:17:44: Mit Kommunizieren meine ich jetzt in Einführungsstrichen im Sinne unserer Patienten.

00:17:48: Ja zum Ende dürften Sie dem lieben Karsten Lindemann den neuen Gesundheitsminister eine einzige Maßnahme für Herzgesundheit vorschlagen.

00:17:57: welche wäre das aus Ihrer Sicht?

00:17:59: Kinder's Cleaning ab sechs Jahren und dafür sorgen, dass wir in den Kitas, in den Schulen, in allen Studiengängen die es hier gibt ein klein bisschen sozusagen präventive Maßnahmen einfach zur Aufklärung über diese Risikofaktoren reinbringen müssen.

00:18:17: Dafür wäre ich schon sehr dankbar.

00:18:19: So!

00:18:20: Und jetzt sind unsere Hörerinnen und Hörern gefragt was sollen sie morgen tun?

00:18:27: nachdem Sie den Podcast gehört haben.

00:18:29: Ich würde mir wünschen, dass wenn unsere Zuhörer dem Podcast gehört hatten das sie in dem Moment sagen können ich weiß wie mein Blutdruck ist?

00:18:35: Ich weiß wie meinen Landzeitblutzucker wert ist und ich weiß meine LDL-Kolesterin und Lipopute in Kleinar.

00:18:41: und wenn ich das nicht so beantworten kann, dass ich das weiss dann gehe ich bei der nächsten Gelegenheit zum Hausarzt.

00:18:47: Hausärzern lasse mir diese Parameter bestimmen.

00:18:49: Vielen Dank Frau Professorin Stach für dieses Gespräch!

00:18:53: Ich bedanke mich auch.

00:19:00: Wir hoffen, dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.

00:19:05: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an.

00:19:07: Gesundheitsmanagement atberlin-chemie.de.

00:19:13: Sie finden unsere Kontaktdaten auch in den Shownotes!

00:19:29: Alles

00:19:29: im Netz unter gesundheitsmanagements.berlin-chemie.de.