Kein Puffer mehr: Gesundheitsetat sinkt auf rund 14 Milliarden PLUS Notfallreform, AMNOG 2.0 sowie Feinstaub
Der Bundesrechnungshof sieht »keinen Puffer mehr«, die Ersatzkassen wollen 80 statt 240 Leitstellen, das Ministerium plant eine zweistufige Nutzenbewertung – die Woche im Gesundheitswesen. Dazu: Feinstaub durch Brände und Gesundheitsdaten für die Forschung.
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen und dennoch knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr.
In dieser Ausgabe:
Der Gesundheitsetat schrumpft auf rund 14 Milliarden Euro – der Bundesrechnungshof sieht keinerlei Puffer mehr.
Bei der Anhörung zur Notfallreform fordern die Ersatzkassen, die Zahl der Leitstellen von rund 240 auf 80 zu reduzieren.
Das Gesundheitsministerium plant mit AMNOG 2.0 eine zweistufige Nutzenbewertung und vertagt die Entscheidung zum Orphan-Privileg.
Die Weltorganisation für Meteorologie WMO warnt: Die Feinstaubbelastung durch extreme Brände ist gestiegen.
Weiterführende Links:
Tabletten aus dem 3D-Drucker – Symposium ³PRIMED am 1. Oktober in Berlin Unter dem Motto ›Zukunft drucken‹ diskutieren Fachleute aus Krankenhausapotheken, Wissenschaft und Industrie über personalisierte Arzneimittel. Das Klinikum Oldenburg stellt bereits Kautabletten mit Erdbeer-Vanille-Geschmack für schwer kranke Kinder her und nimmt sie nach der Pilotphase in die Regelversorgung auf. Hier alle Informationen zum Symposium.
»Es gibt keinen Puffer mehr« – der Bundesrechnungshof zum Gesundheitsetat 2027 Das Bundesgesundheitsministerium soll 2027 rund 14 Milliarden Euro erhalten, etwa ein Drittel weniger als im laufenden Jahr. Die Rückzahlung der Darlehen für die Pflegeversicherung ist erst bis 2039 statt bis 2033 vorgesehen – für die Prüfer ein Hinweis, dass auch die Regierung nicht mit einer besseren Finanzlage rechnet. Hier zum Bericht im Deutschen Ärzteblatt.
Brände, Ozon, Feinstaub – der WMO-Bericht zu Klima und Luftqualität Seit den 1990er-Jahren hat sich die Zahl extremer Brände weltweit verdreifacht; ihre feinen Partikel dringen tief in Lunge und Blutkreislauf ein. Hohe Temperaturen treiben zudem die Ozonwerte am Boden – laut WMO könnte das zu Zehntausenden zusätzlichen vorzeitigen Todesfällen führen. Hier zum Jahresbericht der Weltorganisation für Meteorologie (englisch).
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