EinBlick – Der Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Ein Blick nachgefragt.

00:00:05: Willkommen bei Ein Blick Nachgefragt, dem Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie.

00:00:17: Digitale Pflege aus dem Kohle Revier – eine Innovationsregion als Blaupause für Deutschland?

00:00:24: Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz hat Professor Patrick Jahn interviewt, den wissenschaftlichen Leiter der Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege- und Gesundheitsversorgung TPG an der Universitätsmedizin Halle.

00:00:39: Die TPG ist eines der größten Versorgungsforschungsprojekte in Deutschland.

00:00:44: Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben bis zu zwei Tausenddreisig mit rund einhundertvierzig Millionen Euro.

00:00:53: Im Mittelpunkt steht das südliche Sachsen-Anhalt.

00:00:56: Eine Region, in der der Anteil der über unsechzigjährigen teilweise bei bis zu zweiundreißig Prozent liegt während der Bundesschnitt bei rund einundzwanzig Prozent steht.

00:01:06: Professor Jan ist Versorgungsforscher an der Medizinischen Fakultät der Martin Luther Universität Halle Wittenberg.

00:01:13: als ausgebildeter Krankenpfleger verbindet er Pflegepraxis und Wissenschaft.

00:01:18: Im Interview spricht er über den Aufbau eines Innovations-Ökosystems im ehemaligen Kohlerevier, über konkrete Projekte wie die Arzneimitteldrohne und die digitale Residenzpraxis – und darüber was andere unterversorgte Regionen davon lernen können.

00:01:39: Ja,

00:01:39: guten Tag Herr Professor Jan!

00:01:41: Ich freue mich, dass Sie Zeit für den Einblick Podcast finden.

00:01:45: Sehr gerne, Herr Nitz.

00:01:46: Fangen wir vom Ende her an….

00:02:02: Es

00:02:09: ist ein Fördertopf des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

00:02:14: Und genau daran eigentlich, dass es auch die Maßgabe wollen hier im südlichen Sachsen-Anhalt.

00:02:20: Die sicherlich die Regionen von den Rahmenbedingungen her, die hier eine demografische Modellregion ist für ganz Deutschland.

00:02:26: Wollen wir einen neuen Ansatz ausprobieren?

00:02:28: Dass wir uns als Netzwerk um das Thema Innovation firmieren, dass wir alle Akteure zusammenbringen, die wir brauchen.

00:02:36: Das ist natürlich Forschung und ich vertrete aber natürlich auch die Industrie die diese Forschungsleistung dann zur Produktenmacht und Richtung Markt entwickelt.

00:02:45: Aber wir brauchen hier auch die gesellschaftlichen Akteure, ja legende Angehörige, professionell pflegende Betroffenen selbst und Pflegebedürftigkeit – auch die jungen Generationen auf der, die häufig in diesen Prozessen mit Beteiligten sind und natürlich die Politik auch!

00:03:02: Deswegen ist das Thema im Strukturwandel aus meiner Sicht ein wichtiger und guter Ansatz, weil es an den Ressourcenansätzen die eine Region hat.

00:03:09: Und auch dabei hilft ganz konkretes gesellschaftliches Thema zu lösen.

00:03:15: Weil Sie mich gefragt haben was wir dann haben?

00:03:17: Aus meiner Sicht haben wir einen neuen Umgang in der Region mit Versorgungsfragen in der Fläche, die dazu führen sollen dass Menschen von Pflegebedürftigkeit bedroht sind durch chronische Erkrankungen dass die länger selbstverständlich zu Hause wohnen können, dass wir hier neue Ansätze ausprobieren und auch etabliern.

00:03:34: Und das hier natürlich auch mehr zur Erkenntnis dazu beitragen wie wir Pflegebedürftigkeit vermeiden können als gesellschaftliches Thema in der gesellschaftlichen Last, die es für uns entwickelt reduzieren können als gesellschaftlich ist, aber auch natürlich auf der individuellen Ebene.

00:03:55: Es sind große Herausforderungen die da in den Familien stecken wenn Pflegebedürftigkeit entsteht und wenn die Betreuung dann auch gewährleistet werden muss.

00:04:03: Da wollen wir einen neuen Ansatz probieren und wollen vor allem digitalen Methoden dafür erschließen.

00:04:08: Sachsen-Anhalt

00:04:09: war ja stark geprägt in Teilen von der Kohleförderung und als ehemalige Kohleregion könnte ihr Projekt weitere Entwicklungen anstoßen, welche Impulse würden Sie annehmen das von Ihrem Projekt ausgehen könnten?

00:04:29: Genau.

00:04:30: Wir sind auch in diesem Strukturstärkungsgesetz verankert und die Gelder sind auch im Bundesarm dafür veranlagt.

00:04:37: Und es geht schon darum auch natürlich zu sagen wo können neue Arbeitsplätze entstehen?

00:04:40: wie können wir hier die industrielle oder dienstleistungsbezogene Transformation weiter treiben?

00:04:46: verbinden sich eigentlich in unserer Themenstellung zwei Leitmärkte, die in Sachsen-Anhalt in den letzten Jahren schon stark auch hier die abgebauten Kohlestellen aufgegriffen haben.

00:04:56: Das ist zum einen die IT-Wirtschaft und natürlich die Gesundheitswirtschaft im industriellen und versorgenden Sinne.

00:05:04: Und genau da setzen wir an, verbinden diese beiden Leit Märkte durch einen engen Austausch.

00:05:12: Wir fördern ja Forschungsprojekte, das hier die Hochschulen und dabei meine ich nicht nur die Martin Luther Universität oder die medizinische Fakultät, die dieses Konsortium koordiniert sondern eben auch die anderen Fachhochschulen in der Region Hochschule für angewandte Forschung.

00:05:29: dass wir hier zusammen mit einem Forschungsnetzwerk finden Das läuft auch schon Mit dieser Themenstellung.

00:05:38: Angebote zu schaffen, das hat dann aus meiner Sicht zwei Wirkungen.

00:05:42: Einmal dass man den Industriebetrieben hier oder den Forschungsressourcen zur Verfügung stellen und damit ja auch deren Innovationsfähigkeit fördern wie Resilienter aufstellen in den Herausforderungen die wir gerade haben.

00:05:57: und Deutschland ist bei dem Digitalisierungsthemen bis hin zum Gesundheitsbereich jetzt nicht Early Adapter sondern wir sind ein bisschen hinter der.

00:06:04: wir laufen den anderen europäischen Länder her da wollen wir aufschließen oder eigentlich hier auch Vorreiterpositionen einnehmen.

00:06:15: Und natürlich auch diesen Wirtschaftsstandort, damit attraktiv machen und sagen in so einem Ökosystem Unternehmen natürlich an die Regionen bringen.

00:06:26: Unsere Unternehmensstruktur ist sehr kleinteilig.

00:06:28: wir haben keinen großen Medizinprodukte, Player hier.

00:06:31: Aber wir haben viele Unternehmen die sehr Forschungsinteressiert sind, denen aber häufig eben keine eigenen Forschungsressourcen haben, in denen stellen wir das jetzt zur Verfügung und wir haben schon ein kleines Vorprojekt gemacht und haben gesehen dass es funktioniert.

00:06:47: im Rahmen der Wörterung haben wir fünfzehn Millionen Euro Bundesmittel auch in solche Projekte schon gegeben und Unternehmen sind investitionsbereit.

00:06:54: hier etwa vier Millionen Euro Unternehmensinvestitionen in unsere Projekte und da sieht man schon auch die ersten Medizinprodukte oder die ersten, die dann auch jetzt Richtung Markt marschieren.

00:07:05: Ja perfekt!

00:07:06: Wenn Sie unserer Hörerinnen nochmal insgesamt mitnehmen welche Partner sind bei Ihrem Transformationsprojekt dabei?

00:07:14: Wie ist es entstanden und welche Stritte, welche Meilensteine haben sie geplant?

00:07:19: Also welche Partner haben wir?

00:07:20: Wir haben natürlich ausgehend das aus der Hochschulmedizin Und zwar, aus der Pandemie-Erfahrung hat eigentlich der Wissenschaftsrat auch der Hochschulmedizinienviertes Aufgabenfeld gegeben.

00:07:35: Das sind die Systeme und Zukunftsaufgaben.

00:07:39: Und diesen Aufgaben wetmen wir uns hier.

00:07:40: Da verbinden sich Forschungs- und Versorgungswagestellungen, Transferfragestellung.

00:07:45: Damit haben wir, verbinden wir uns aber bei unserer Themenstellung natürlich mit den anderen Hochschulen in der Region, die technisch häufig orientiert sind, die hier ergänzende Angebote machen, an unserer Universität nicht haben.

00:07:57: Und wir geben dann natürlich, das sind unsere Forschungspartner.

00:08:01: Dann haben wir die Landkreise als Partner.

00:08:04: Das heißt hier auch die politische Struktur.

00:08:07: Die Strukturentwicklungsgesellschaften sind das häufig in den Regionen mit uns zusammenarbeiten.

00:08:12: Es ist ein neues Bündnis was es so bisher nicht gab dass wir so intensiv um Forschungs- und Entwicklungsthemen bringen.

00:08:21: Projektentscheidungsprozesse eingebunden, also sehr partizipativ.

00:08:25: Und dann haben wir natürlich die gesellschaftlichen Akteure und die Versorger, also die anderen Kliniken der Region.

00:08:31: vor allen Dingen aber das ist bei dem Thema Pflegeversorgung natürlich besonders wichtig dass wir hier Forschungs- und Innovationsideen natürlich auch in die ambulanten stationären Pflegestrukturen mit einbinden.

00:08:45: Das sind die wichtigen Akteures, die wir ja auch brauchen um sich an den Entwicklungen zu beteiligen oder eben auch neue Innovationsform auszuprobieren, sodass wir da immer sehr nahe an praktischen Feldern sind.

00:08:57: Ansonsten schließen wir auch Apotheker eigentlich alle Gesundheitsversorgung mit ein und natürlich auch Seniorengruppen und beim Strukturwandel ja auch einen Vermittlungsthema haben an diese Menschen.

00:09:10: Das sind die Akteure genau und wir haben auch diese Konzeption zusammengeschrieben in allen Entwicklungsprozessen uns dazu abgestimmt haben regionale Büros.

00:09:20: Das wird nicht aus der Uni alle heraus gemanagt, wir sind koordinierend tätig aber in jedem Landkreis eine Dependance.

00:09:28: Wir haben Stellen die präsent vor Ort sind, die auch die Menschen vor Ort einstellen wenn wir die Ressourcen dort haben und so dass wir da auch dauerhaft.

00:09:37: also es ist ein Konzept was darauf angelegt ist das wir jetzt im Forschungs- und Entwicklungsbereich einen Netzwerk aufbauen mit strukturellen Ressoursen kann ich gleich noch mal drauf eingehen.

00:09:47: Aber dass wir hier uns einüben in das Thema Innovation, was uns ja nicht enden wird.

00:09:53: Nicht nach neun Jahren und eigentlich immer.

00:09:55: Und wir wollen wir uns als Netzwerk aufstellen, dass wir auch kompetativ sind für andere Fördertöpfe aus dem BMFTA-Bereich oder EU Mittel.

00:10:05: Das heißt, wir bewerben auch parallel schon Fördermittel ein.

00:10:09: Das hat mir in der ersten Phase auch schon gemacht so, dass weh nicht jetzt einen Topf haben dass wir hier eine Struktur haben, die auch in der Verstetigung laufen kann.

00:10:20: Weil wir im Forschungs- und Entwicklungsbereich wettbewerblich unterwegs sind aber auch immer auf Förderung angewiesen werden sein werden.

00:10:28: Wir sind ja im Hochrisikobereich von Forschung und Entwicklung enten am Demonstrator und der Regel.

00:10:35: Aber da kann ich vielleicht auch noch wenn ich dann was ergänzen darf weil diese Mittel sind tatsächlich sehr begrenzt Und das ist glaube ich auch ein Innovationshemdnis in Deutschland dass wir hier bisher sehr darauf angewiesen sind, dass es Ausschreibungsrunden gibt.

00:10:47: Die dann Themenstellungen setzen und wenn's die nicht gibt, reißen Forschungs- und Entwicklungsstränge ab.

00:10:53: Die Ausschreibung ist in der Regel auch auf drei Jahre begrenzt und es gibt nicht direkt Folgeprojekte.

00:10:58: Das heißt man kann hier eigentlich wenig Aufbau und Forschungsentwicklung steuern.

00:11:02: Und die großen Versorgungsforschungstöpfe – ich bin ja eine Versorgungspforscher wie der GBA – schließen technische Entwicklung aus.

00:11:12: Da müssen sie das schon haben und möge es sogar als Medizinprodukt zulassen.

00:11:16: Aber wie soll das kommen, wenn's diese anderen systematischen Töpfe nicht gibt?

00:11:20: Und da haben wir ein besonderes, dass so einen Alleinstellungsmerkmal würde ich sogar sagen, dass wir hier in dieser Größe, in diesem Netzwerk über diesen Zeitraum, diesen Fördertopf haben.

00:11:29: Ja, das zeigt ja erneut, dass die Silo-Denken an vielen Stellen im Gesundheits- und Pflegewesen, sagen wir mal einfach... kluge Entwicklung verhindert und dazu führt, dass Deutschland – wie Sie es beschrieben haben ja in der Digitalisierung aber insgesamt den Gesundheitswesen im europäischen Vergleich nicht besonders gut dasteht.

00:11:52: Sie haben aber auch schon die Unterschiede zum Innovationsvorhör rausgearbeitet und viel wird eben auch über das SGB finanziert.

00:12:04: Wo sehen sie Bedarf, dass man dort Dinge mehr zusammenbindet wie Sie es ja erwähnt hatten?

00:12:10: Dass da eine Notwendigkeit ist.

00:12:13: Wir versuchen diesen Forschungs- und Entwicklungscontinuum würde ich sagen.

00:12:17: Es beginnt von der Idee bis zur Bis zur Marktetablierung, dass wir dieses Kontinuum durchgängig bespielen und möglichst ohne Abriss haben.

00:12:25: Und möglichst fördert kontinuierlich.

00:12:27: aber sie können keinem Unternehmen zumuten das sagen Wir machen jetzt mal eine Entwicklung und ihr habt überhaupt keine Idee Wenn wir den Demonstrator haben, wie wir diese große Lücke noch zwischen Meditaprodukte Zulassung das zum Beispiel bei uns im Fördertopf ausgeschlossen kann man aber durchaus muss man aber haben um z.B.

00:12:43: in den GBA-Topf zu kommen dass man das durchgängig gestaltet und da sehe ich eigentlich... Das ist glaube ich die Chance von diesem Innovationsökosystem weil sie das durch gängig strukturieren können Und es gibt ja die Töpfe.

00:13:00: Wir müssen Sie nur quasi in einer gemeinsamen Steuerung auch und Planungen natürlich adressieren.

00:13:07: Auch unsere Absicht ist, wenn wir Innovationen haben die dann über Anwendungsstudien zu empirisch zu beforschen und deren Evidenz für den Gesundheitsbereich aufzubereiten.

00:13:28: Und das können solche Ökosysteme glaube ich besonders gut, weil sie hier auch alle Akteure zusammen haben.

00:13:34: Also genau dieser cluster Gedanke Pflegeeinrichtung mit einzuschließen und andere Akteüre die wir dann auch für zum Beispiel die Evaluierung sorgen können.

00:13:45: Haben wir auch eine konkrete Infrastruktur?

00:13:47: Wir sind auch Bestandteil der Medizin Informatik-Initiative oder digitalen Fortschritts-Hubs in Deutschland.

00:13:57: Da haben wir den siebten Fortschutz Hub aufgebaut, der sich das Thema der Themen Pflegebedürftigkeit annimmt als Use Case und hier bauen wir eine digitale Infrastruktur zum einen um erst mal überhaupt Pflegebedürftigkeit über alle Settings auch abbildbar zu machen von der Universitärenmax Malversorgung bis in den Haushalt.

00:14:18: Pflege findet ja an allen Settings statt.

00:14:23: Welche Elemente brauchen wir denn, um Pflegebedürftigkeit zu erfassen im Kerndatensatz?

00:14:29: Der MEI, dass wir diese Themen einfach definieren und damit dann eigentlich auch unsere Produkte auch evaluieren können.

00:14:38: Im Setting übergreifen.

00:14:41: Das haben wir auch als Ökosystem angedacht, das heißt der Kerr-Eco Hub weil es Pflege- und Ökostein verbindet.

00:14:52: Ja, sehr gut.

00:14:53: Also sie arbeiten an der Stelle wo es ja insgesamt hakt weil auch wenn Projekt im Innovationsfonds gefördert wurde und sich in der Evaluation als gut erwiesen hat ist das ja noch lange nicht in der Regelversorgung und genauso nach Pflege wird viel Geld ausgegeben.

00:15:11: aber Innovation kommt häufig zu spät an.

00:15:15: deshalb Ist es eine sehr wichtige Aufgabenstellung glaube ich und sehr gut auch, dass das in Sachsen-Anhalt eben angegangen wird.

00:15:25: Sie haben aber auch schon praktische Use Cases die sie unseren Hörerinnen vorstellen können.

00:15:32: Wie überall sind natürlich alle am Drohnthema interessiert?

00:15:36: Haben Sie da auch was im Gepäck?

00:15:39: Ja, ja an dem Drohnenthema haben wir viel gelernt.

00:15:43: Das bringen wir aus dem Vorprojekt mit.

00:15:45: eine Idee, die wir über in der Pandemie entstanden ist.

00:15:51: Wir hatten da mit dem FTR eine Sonderförderung vereinbart im damaligen Projekt TD geht aus der Wir-Förderung und dann ging es darum, kontaktlos Medikamente zuzustellen.

00:16:06: Und wir haben zwei Dinge verbunden eigentlich gerne im Ökosystem Gedanken also ein Apotheker hat uns geleitet gesagt ich brauche eigentlich wenn das jetzt weiter so geht würde ich gern eigentlich brauchen wir eine resiliente Struktur das heißt kontaktlose Zustellungen Und da können wir dann nicht mal die drohnen eigentlich auch Richtung versorgung bringen ist ja kein drone sind ja keine technische innovationen, die ganz neu ist jetzt mehr in die anwendung.

00:16:31: und dann haben wir einen partner gefunden bei uns im netzwerk der den bundesbau antrag digitalisiert hat das heißt ein behördes sichere struktur und die haben wir quasi genommen um.

00:16:41: Um quasi einen digitalen Workflow mit den Drohnen zu arbeiten, der auch für die Durchsetzung der Drohne wichtig ist.

00:16:48: Der vom Ehrezept beginnt Anbindung Wahnsystem der Apothekerschaft weil sie müssen da einen digitalem Prozess haben sonst ist das quasi nicht praktikade und nicht praktisch einsetzbar.

00:16:58: Das heißt das Ehe Rezept wird versendet.

00:17:00: Der Apotheker kann entscheiden ob das Medikament vorrätig ist oder ob das Dronen transportierbar ist In einem digitalen Prozess.

00:17:07: und dabei passiert auch noch, das gibt es ja jetzt schon noch mit den Erezept-Apps.

00:17:12: Aber dabei integrieren wir auch den luftfahrtrechtlichen Genehmigungsprozess für den Zustellungsort.

00:17:20: Das ist alles in einem digitalem Workflow.

00:17:23: Und das haben wir in der ersten Phase gebaut als proof of concept und haben jetzt betreibend aktuell zwei palliative Versorgungsnetzwerke.

00:17:30: Ich habe mir dann überlegt welche Patientengruppe würde denn hier in unserer Region besonders davon profitieren?

00:17:35: Sie machen das nicht für einen Herzinfarkt-Patient oder jemand, der eine chronische Herzerkrankung hat.

00:17:40: Da schicken sie nicht mal die Drohne in und gucken, ob es vielleicht geht.

00:17:44: Sondern da wirken sie immer Notarzt verhinschicken, damit er vor Ort entscheiden kann.

00:17:48: Aber für die Palliativpatienten, die in den letzten Lebensphase sind, die zu Hause ein enges Netzwerk brauchen in der Betreuung ... Für die können sie das tun?

00:17:55: Dann kann man auch gewisse Risiken eingehen und genau das mal aufgebaut mit denen und betreiben das.

00:18:00: gerade im Deslau haben mittlerweile die im relativ großes Gebiet, im Stadtgebiet und Umgebung von Dessau.

00:18:07: Was unser Drohnenreichweite ist eine Liefergenehmigung.

00:18:10: Und wir haben seit Sommer letzten Jahres auch der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt.

00:18:16: Die entscheidend ist natürlich für die Zustellungen auch inklusive der Betäubungsmittelzustellung.

00:18:23: also das geht sehr weit.

00:18:27: Das sind wir besonders stolz drauf.

00:18:28: seit Januar Mitte Januar diesen Jahres haben wir auch europaweit die erste Abwurfgenehmigung für Medikamente über bewohnten Gebiet.

00:18:39: Und wenn man es mal ein bisschen flapsig besetzen wird, dürfen wir jetzt aus... aber wir haben einen sicheren Prozess dazu.

00:18:45: das ist nicht irgendwie risikobehaftet sondern wir können Betäubungsmittel aus den Drohnen abwerfen um da möglichst wohnortnah hinzubekommen.

00:18:53: und und das zeigt so ein bisschen das was wofür diese Innovationsökosysteme gut sind.

00:18:58: Die können so eine Durchsetzung schaffen!

00:18:59: Das schafft Schwer ein Unternehmen für sich und deswegen gibt es das ja auch zu selten, aber die wir brauchen diesen diesen Innovationsansatz.

00:19:07: damit wird diese.

00:19:09: Ein ganz im schumpelterschen Sinne.

00:19:11: Innovation ist nicht die Erfindung sondern Innovation ist die ist dass wenn eine Erfindungen quasi diesen die kreative Zerstörungskraft entfaltet was bisheriges durch etwas Neues zu ersetzen.

00:19:25: und das ist kein.

00:19:26: Es ist im Gesundheitsbereich leider nicht so einfach wie mit einem Smartphone, wo man sagt, das nimmt man die Hand und dann hat man wirklich was Neues erlebt.

00:19:33: Sondern es sind komplexe Prozesse, die viel Energie und gerade als die Zerstörungskraft zu entfalten ist ein anstrengender und aufwendiger und langwieriger Prozess.

00:19:43: aber da braucht man in langen Arten und viel auch Intelligenz des Ökosystems um.

00:19:50: das kann keiner alleine schaffen.

00:19:51: Aber man kann das schaffen.

00:19:53: Das ist ein Sachsen-Anhalt.

00:19:56: An diesem Fall demonstrieren wir uns auch immer im Ökosystem selber, wie weit kann man kommen damit?

00:20:06: Und genau das.

00:20:07: Jetzt wollen wir das natürlich weiter ausrollen und richtigen die Versorgung bringen.

00:20:13: Damit lerne ich, dass Sachs' Einhalt nicht nur des Landes früh aufsteher ist... sondern auch die erste Zulassung für eine Drohnenversorgung hier im Raum Dessau hat, wie Sie sagten.

00:20:25: Ja und das war besonders gut weil wir haben dieses Jahr hundert Jahre Luftanzahe in Dessaur gegründet und auch in der Huru Junkers heißt ja auch da aktiv.

00:20:34: deswegen ist es auch nochmal schön dass das Coming Home dieser Coming Home Gedanke

00:20:42: Ja, Sie haben aber noch mehr praktische Dinge, die Sie unseren Hörern geben können.

00:20:46: Ich denke mal an die Digitale Residenzpraxis.

00:20:49: oder sie haben auch ein Nachsorge-Netzwerk für Herzinsuffizienz wenn Sie uns da vielleicht noch ein paar Beispiele Impressionen mitteilen?

00:20:58: Also Digitare Residenzz praxis kann ich auch gerne nochmal.

00:21:01: das klingt vielleicht schon im Namen an.

00:21:03: es geht darum in ländlichen Strukturen wie von hausärztlichen, fachärztlicher Versorgung ausgedünnt sind.

00:21:13: Dass wir hier Ankerpunkte schaffen um Versorgungsstärke zu vernetzen geht nicht darum.

00:21:18: jetzt sagen meiner Sätze das eine oder andere sondern man schafft ein neuer Knotenpunkt im Netzwerk.

00:21:23: und es gibt und da haben wir die zwei Pflegeheime ihr Modellhaft mit einer digital erweiterten Praxis ausgestattet.

00:21:34: Die pflegekräfte die in den Pflegeheim arbeiten haben verfügen über besondere Kompetenzen.

00:21:41: Die haben eine Heilkundebefähigung, so wie das jetzt im Befrugnis Erweiterungsgesetz auch vorgesehen ist.

00:21:47: Wir haben in Halle seit Jahrzehnten diese Personen schon ausgebildet hier an der Medizinischen Fakultät.

00:21:54: Evidenz-Bazierte Pfleger ist der Studiengang und wir haben jetzt genommen uns zu sagen die wollen wir jetzt mal den Mehrwert in der Versorgung zeigen Und wir haben sie aber eben digital mit den Hausärzten verbunden.

00:22:04: Die sollen das nicht eine eigene Lösung anbieten, sondern die sollen zusammenarbeiten mit den Haushälzten und deswegen... Da kommen jetzt die digitalen Methoden mit ins Spiel.

00:22:11: Das heißt, Sie können für den Hausarzt vor Ort einen EKG schreiben.

00:22:14: Wir können eigentlich bis zur Sonografie gehen.

00:22:17: Aber Sie können dort ein Dermatoskop aufsetzen, können wirklich auch eine Diagnostik vor Ort betreiben, für die der Hausarzte nicht nochmal extra ins Pflegeheim kommen muss.

00:22:26: Die ihr aber auch weiter schicken kann zum Beispiel einem Facharzt teilen kann so dass man Hier wohnortnahe Versorgung quasi über diesen, über diese Praxisstruktur schaffen kann.

00:22:37: Und es ist sehr positiv angenommen worden.

00:22:39: Es ist ein Projekt was insgesamt fünf Versorger in das Netzwerk gebracht hat und aus unserer Sicht eine gute Blaupause ist wie das auch zukünftig funktionieren kann.

00:22:52: Sie müssen keinen Personal durch über die Straße schicken bei langen Wegen, sondern das Personal bleibt an jeder Seite.

00:23:00: Das ist auch im Pflegeheim hat es eine ausstrahlende Wirkung.

00:23:03: ja weil dann natürlich auch Kompetenz in diese Struktur gebracht wird und sie müssen dann nur ... Sie können dann genau Ziegerichte entscheiden wenn sie jemand auch in die stationäre Versorgung bringen müssen und sparen hier unnötige Transporte und Wege.

00:23:22: schneller nachhalten, auch stammend schaffende schnellere Response.

00:23:27: Und das ist jetzt zwar das bundesweit das erste Modellprojekt dazu und es eines der wenigen Projekte tatsächlich was jetzt noch weiterläuft obwohl wir gar keine Finanzierung mehr da drin haben.

00:23:39: Wir machen eine Nachbeobachtungsphase und ich finde das eigentlich die beste Zeichen.

00:23:43: wenn man einfach das Netzwerk sich so etabliert hat dann sagt man aus dem Projekt heraus geht man in die Versorgung direkt über.

00:23:52: Und das zweite ist das Herzinsuffizienzenetzwerk.

00:23:55: Das ist auch ein Thema, was hier sehr groß ist.

00:23:56: Sachsen-Anhalt hat gehört mit Thüringen und Sachsen zur Spitzengruppe der Morbiditätslast, was die Herzinsoffizienz oder Herzerkrankungen angeht und dann natürlich die zu einer Herzinsofficenz führen können.

00:24:12: Da geht es natürlich darum, dass kollidiert sehr stark mit einer Infrastruktur oder einer ärztlichen Versorgungsstruktur, die eher dünner wird.

00:24:19: Und da geht es ja darum, Ihnen Kompetenz vermitteln und Sicherheit im Alltagsleben.

00:24:24: Dass Sie mit Ihrer Erkrankung gut umgehen können, dass sie nicht so schnell fortschreitet.

00:24:28: Da haben wir eine digitale Schnittstelle zusammen mit den Herzensuffizienzpatienten entwickelt die zu Hause eine Videochatfunktion ermöglicht, die jeden Tag eine Vitalzeichenabruf ermögligt und in der neuen Version auch einen digitalen Medikamentenspender mit integriert, sodass sie Informationen haben zu dem wie geht es diesen Patienten?

00:24:49: Sie lernen ihn an mit seiner Erkrankung umzugehen.

00:24:52: Sie haben eine persönliche Betreuung.

00:24:54: das an erster Stelle ist die Anlaufstelle einer Hart-Pherian-Nurse also eine Pflegekraft auch wieder und wenn... Es gibt ein Abstimmungsprozess mit den Kardiologen.

00:25:02: Wie weit darf sich selber entscheiden vor Ort?

00:25:04: Und dann ist dahinter ein fachärztliches Backup.

00:25:07: aber da passiert schon viel kann auch durch die Pflege gelöst werden Und sie haben eben auch in diesem Netzwerk viele ... Sie haben so eine richtige IoT-Infrastruktur.

00:25:19: Da zeigt man eigentlich, dass diese digitalen Netzwerke auch so komplex sein müssen, damit diese Digitalität ihre Mehrwerte zeigen kann.

00:25:27: Der Arzt kann zum Beispiel dann entscheiden oder die Pflegekraft schon, wenn sie sieht das Gewicht ansteigt.

00:25:33: ist das jetzt was aufgrund der schlechten Herzleistung passiert?

00:25:37: Oder es vielleicht nur des Diuretikum heute oder gestern schon vergessen wurden?

00:25:41: Und diese Informationen brauchen sie aber um entscheidungsfähig zu sein.

00:25:44: Für die Patienten, wir hatten jetzt gerade erst den Workshop... Sie sagen, wir haben jetzt erst so richtig verstanden warum es solche digitalen Tools wie diesen Medikamentenspender geben muss weil dann entfaltet der Mehrwert.

00:25:55: für sich gesehen ist das vielleicht ein nettes Gadget.

00:25:57: Aber hier wird's zur Versorgungselement und ich glaube dass müssen wir auch hinbekommen.

00:26:02: Da müssen wir solche komplexe Netzwerke aufbauen.

00:26:05: Ja, auf jeden Fall.

00:26:06: Und meine Frage wäre jetzt wie gelingt es was Sie erarbeiten in der Innovationsregion für die digitale Transformation und Pflege und Gesundheit kurz TPG?

00:26:18: Wie kommt man das quasi in andere Gebiete?

00:26:21: also Sachsen-Anhalt ist ja im Bereich der demografischen Entwicklung schon weit fortgeschritten.

00:26:28: Es gibt Regionen mit einem sehr hohen Anteil an Menschen die über Sechzig Jahre alt sind.

00:26:34: Aber das ist ja nicht ein Problem, dass auf Sachsen-Anhalt begrenzt ist.

00:26:37: Wie bekommt man es zum Beispiel nach Baden-Württemberg oder nach Nordrhein-Westfalen?

00:26:41: Also wie gelingt da auch die Förderung vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt vielleicht eine Chance des aus den üblichen Kreisen herauszutransportieren, dass der übliche Mehrwert für die gesamte Bundesrepublik am Ende durch ihre Arbeit entsteht?

00:26:59: Ja, da gibt es verschiedene Wege.

00:27:00: Einmal haben wir den Austausch mit den Regionen schon angestoßen.

00:27:04: Wir hatten letzte Woche eine Veranstaltung dazu in Berlin wo wir... Da waren erstmal die neuen Länder verbunden und zu sagen Es gibt ja auch andere Innovationsregion aber dass wir da erst mal auch diesen Gedanken verankern das ist diese Ökosystemgedanken braucht um hier... Dass diese Öko-Systeme eine wichtige Rolle spielen können in der Gesundheitsversorgung der Zukunft mitzuwirken und auch vielleicht diese Transformationen voranzutreiben, die wir uns sehr schwer tun.

00:27:32: Wir hatten letzte Woche das Parallel mit der Sechsensechzig-Punkte-Kürzungsliste für die Gesundheitsversorgnung.

00:27:39: Ich glaube, dass wir eigentlich zu den anderen Ländern, wo es kein Selbstläucher war oder gelungen ist ... sehe ich eigentlich schon, dass wir auch viel zu wenig darauf achten.

00:27:53: Zum Beispiel nicht zu sagen was wollen wir verändern?

00:27:55: Sondern auf welchen Weg können wir das erreichen.

00:27:58: und ich glaube da können diese Ökosysteme die brechen ein bisschen diese Achstörskonstellation, die wir in den... Die ja auch durch die Selbstverwaltung oder im KV-Bereich eigentlich auch sehr statisch ist.

00:28:09: Und ich glaube, wir brauchen da auch andere Elemente wo wir neues schneller ausprobieren können und wo wir eben auch einfach hier eine neuen Konstellation zusammengeben.

00:28:20: Also diesen Gedanken müssen wir austauschen!

00:28:22: Ich glaube das sind wichtige Ressourcen.

00:28:24: und das andere ist natürlich auch den über Transfer zu sprechen.

00:28:30: Da gibt es natürlich die wissenschaftlichen Netzwerke, wo wir solche Sachen vorstellen ist wichtiger Punkt ist natürlich auch solche Produkte an den Markt zu bringen dass wenn das aus dem Forschungsprojekt heraus wirklich erst mal dann in die Umsetzung bringen kann Da haben wir tatsächlich jetzt die ersten, da braucht man natürlich das braucht Zeit.

00:28:48: Aber zum Beispiel unser Medikamenten-Spender war jetzt vor zwei Wochen in der Höhle der Löwen.

00:28:52: Die suchen nochmal ein Investor auch aber sind mittlerweile Medizinprodukt, sind auch im Kassenkatalog finanzierbar.

00:29:00: Aber da muss man natürlich jetzt Anwendungsfälle schaffen, Use Cases, die das in die Versorgung bringen und dann schaffen wir auch den Transfer.

00:29:13: Wir müssen sehr in diesen Netzwerken auch an Austausch arbeiten, gewisse Offenheit haben.

00:29:20: In Baden-Württemberg zum Beispiel gibt es ja den Helfkampus von Robert Bosch und wir sind beim Austauschen.

00:29:27: Ich hatte mal zwei Jahre in Tübingen mit einer Professur, bevor ich nach Lachsen Anett zurückgeworden bin, da gibt's noch die Netzwerke.

00:29:37: Genau, also mit Melsungen, den braunen Accelerator sind verschiedene Punkte im Austausch.

00:29:42: Ich denke das oder eben auch mit dem Medical Valley in Erlang und Umgebung gibt es eigentlich ja sehr gute Akteure.

00:29:51: aber insgesamt könnte man sicherlich nochmal auf das BMFTR hineinwürgen.

00:29:55: denn zu was die Agenda, High-Tech Agenda angeht dass wir, wir wollen High-Tech aber auch High-tech in der Durchsetzung nicht nur in der Entwicklung und dass wir da stärker auch an den Konzepten arbeiten die diesen Durchgang ermöglichen.

00:30:09: Da waren wir bei der Politik.

00:30:12: wenn sie eine Wunschmitte hätten was wünschen Sie sich sowohl von der Bundes als auch von der Landespolitik?

00:30:19: Ja ich denke das wir.

00:30:23: Ein Punkt, das ist ein sehr konkretes Anliegen.

00:30:25: Ich denke da ist ein Beispiel einen Punkt, der eine sehr starke Disruption ist und da könnte man auch diese Ökosysteme stärken isst.

00:30:33: Es gibt ja kein Mangel an Ressourcen in diesem Bereich sondern es gibt hier vielleicht ne Fehlsteuerung oder die Steuerung ist nicht oder es gibt zu wenig Steuern da drin.

00:30:46: Und ein Punkt ist, dass der Innovationsfonds steckt mehr als drei Hundert Millionen Euro jedes Jahr an Innovationsgeldern.

00:30:52: Das auch entfristet und das man da und es gibt euch ja eine Unzufriedenheit weil das wahrnehmbar auch die Diskussion darum ist, das zu wenig in die Versorgung kommt.

00:31:02: Ich denke, da könnten wir die Stärke dieser Ökosysteme ausspielen und stärker regional einsteigen, dass man sagt nicht wenn die gesamte Bundesrepublik entscheiden kann, dass irgendeine Innovation eingeführt wird.

00:31:14: Dann fangen wir erst mit der Einführung an und wollen das gleich fürs Ganze denken, sondern dass man sagt eine Regionalisierung Anteil des Innovationsvorwärts zum Beispiel sehr gut, wenn Sie das sehen auch wie unsere Projekte aufgebaut sind, dass wir auch kompetativ also nicht ohne Bewertungen aber die guten Projekten schneller in Ersteuerung auch in Evaluierung bringen Und dann überlegen, was hat es in welcher Region?

00:31:40: Was ist die Evidenz daraus und wie können wir skalieren.

00:31:43: Das ein bisschen von auch auf den ein bisschen andere Ansatz.

00:31:47: aber ich glaube da könnten wir deutlich schneller werden und deutlich mehr Sachen auch in die Versorgung bringen.

00:31:56: Und ansonsten wäre's genau und eben auch das noch mal steuern für die für die auch Gestaltung der Gesundheitsversorgung.

00:32:07: Da schauen wir, finde ich sehr interessant.

00:32:10: das Land Brandenburg hat das Hochschulmetsingesetz erneuert und hat für das Thema § einen regionalen Innovationsbeirat einberufen, wo die Akteure, so ähnlich wie wenn alle dafür braucht um auch die Elemente von der Forschung in die Versorgung zu bringen.

00:32:28: dass sie sich dazu abstimmen und committen.

00:32:30: Und ich finde das ist zum Beispiel was wir auch für Sachsen-Anhalt sehr interessant halten und für uns Ökosystemetesting eine sehr richtige und gute Ansatz solche Strukturen zu stärken begleitende Strukturen zur Selbstverwaltung aufzubauen, finde ich sehr wichtig.

00:32:50: Meine letzte Frage an Sie wäre – Sie hatten vorhin erwähnt die sixty-sechzig Punkte auf fünfhundert Seiten aufgeschrieben.

00:33:00: Das sollten ja nicht nur Kürzungen sein.

00:33:02: Herr Professor Jahn sehen Sie da auch eine Chance für das Gesundheitswesen insgesamt sich mehr Disruption und neuen Wegen?

00:33:11: zu öffnen, weil in einer materiellen Notlage kann ja oftmals auch der Impuls ins Barg entstehen um wirklich den Gordischen Moden zu durchschlagen.

00:33:24: Weil man hat ja also im Gesundheitswesen auch in der Pflege hat man gelernt etablierte Systeme die ja vor allem durch ihre Ineffizienz am Ende eher gegen das was wir bisher leben sprechen.

00:33:40: Sehen Sie also eine Chance in dieser materiellen Verknappung in den nächsten Jahren und im Diskussionsprozess, der jetzt durch dieses Papier durch diesen ersten Bericht der Kommission angestoßen wird.

00:33:53: Ja, ganz vielleicht lassen Sie mich auch mal einordnen.

00:33:56: Ich habe das vielleicht vorhin so ein bisschen mit dem sechsensechzig Punkt nicht.

00:33:59: Das ist zweifelsohne wichtig, dass wir über auch mit einer Situation die Ressourcenverknappung ist natürlich auch darüber nachdenken wie wollen wir im System steuern und welche Sachen wollen wir vielleicht auch verändern?

00:34:10: Das finde ich ganz wichtig in den Aspekt der Beteiligung wichtig.

00:34:15: Wie werden solche Dinge auch?

00:34:16: Wie entwickelt sich das?

00:34:18: Wie kommt man dann zur Entscheidung?

00:34:20: bringt man vielleicht auch Entscheidung dann in regionale Umsetzung.

00:34:23: Und da ist zum Beispiel mit unserem Ansatz, sind wir da sehr partizipativ und da ist unsere Erfahrung das es eine hohe Unzufrieden natürlich gibt und auch gerade den Sachsen-Anhalt in vielen Regionals sagt wie kann also die Versorgung ist ja so nicht in Ordnung?

00:34:36: Das kann aber auch Impuls für Veränderungen sein bei dass natürlich auch bei allen Menschen.

00:34:40: ich glaube es ist auch vielen klar, dass wir da neue Ansätze brauchen hier den Menschen zu erklären, sie auch in diesen Punkten mitzunehmen.

00:34:48: Das ist auch ein Kernelement unserer Projekte und ich glaube das ist eine wichtige Ressource die wir im Gesundheitssystem bisher gar nicht so schnell nutzen.

00:34:56: informiert.

00:34:57: Man bekommt die Veränderung als Normalbürger häufig aus der Presse mitgeteilt dass es jetzt anders wird.

00:35:03: aber da habe sich auch eine Vermittlung der Wissenschaften Aufgabe das auch wissenschaftlich zu vermitteln und wie machen sehr gute Erfahrungen Auch mal Zukunft durchzuspielen, auch eine digitale Zukunft für viele ältere Menschen jetzt nicht die erste Wahl ist.

00:35:18: Aber in Sachsen-Einheit haben wir aber eine Versorgungssituation, wie viele sagen Wir wissen schon dass das gar nicht mehr so geht es geht ja schon seit... Es geht ja auch länger Zeit nicht gut.

00:35:26: und dann aber zu sagen welche könnte denn ne Versorgungsaussehen?

00:35:29: und ihnen das zu erklären und sie mitzunehmen?

00:35:32: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, wichtige Ressource die wir nutzen sollten Und ich glaube tatsächlich, dass wir eigentlich auch diese Ressourcen-Knappheit brauchen um überhaupt diese Transformation zu bewältigen.

00:35:43: Weil wir sonst eher beim Status quo bleiben und es muss eine Ressource in Verschiebung geben.

00:35:53: Also ein Wert oder eine Zahl der OECD bewegt mich da sehr.

00:36:00: Wir schauen ja für diesen was kosten und Outcome angeht sehr nach Norwegen auch ein gesundheitssystem, welchen sehr guten Outcome hat.

00:36:09: Was Lebenserwartung angeht oder auch für viele Markerkrößen sehr gute Werte aufzeigt?

00:36:16: Und Norwegen hat in seit die OECDH Zahlen veröffentlicht zwischen zwanzig fünfzehnundzwanzig dreinzwanziger Norwegen etwa die von siebzig Millionen pro digitale Gesundheitsausgaben auf hundertvierzig Millionen pro eine Million Einwohner, die Grundsundheits Ausgaben erhöht.

00:36:37: Und Deutschland ist in dieser Position seit zwanzig fünfzehn auf dreinzwanzig gar nichts verändert und wir liegen bei etwa siebzehn Millionen.

00:36:49: Und das ist zwar mehr Geld, aber ich glaube, das Geld ist gut angelegt.

00:36:54: Weil damit natürlich auch Ambulante ... Wir wollen ja digital vor Ambulant vorstationär werden und da müssen wir eine Ressourcenumsteuerung machen.

00:37:02: Das würde uns helfen.

00:37:04: diese Investitionen würden uns helfen auf anderer Seite Geld zu sparen weil bis zum Krankenhausbett ist nun mal die teuerste Leistung im Gesundheitssystem.

00:37:14: Professor Jan, ganz vielen Dank für das Gespräch.

00:37:17: Ich wünsche Ihnen und der Innovationsregion alles Gute!

00:37:22: Und freue mich dann wenn wir uns bei einem anderen Meilenstein

00:37:25: noch

00:37:26: mal ins Gespräch finden.

00:37:29: Vielen Dank.

00:37:30: Wir hoffen dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.

00:37:36: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an.

00:37:39: gesundheitsmanagement atberlin-chemie.de.

00:37:44: Sie finden unsere Kontaktdaten auch in den Shownotes.