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🎙#EinBlick – nachgefragt Patrick Jahn: Innovationsregion TPG – vom Kohlerevier zur Pflegemodellregion

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EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens

Digitale Pflege aus dem Kohlerevier – wie eine Innovationsregion zur Blaupause für Deutschland wird

Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Patrick Jahn, dem wissenschaftlichen Leiter der Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) an der Universitätsmedizin Halle, über den Aufbau eines Innovationsökosystems im ehemaligen Mitteldeutschen Kohlerevier. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung digitaler Versorgungsmodelle für eine alternde Bevölkerung, konkrete Projekte wie die Arzneimitteldrohne und die Digitale Residenzpraxis sowie der Aufbau von Maker- und Education-Labs im südlichen Sachsen-Anhalt. Außerdem erklärt Jahn, was andere unterversorgte Regionen vom Ansatz in Sachsen-Anhalt lernen können.

Patrick Jahn ist Inhaber der Professur für Versorgungsforschung mit Schwerpunkt Pflege im Krankenhaus an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als ausgebildeter Krankenpfleger verbindet er Pflegepraxis und Wissenschaft. Er studierte Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Halle sowie an der McMaster University im kanadischen Hamilton. Vor seiner Berufung nach Halle hatte er einen Lehrstuhl für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Versorgungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne.

Die Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) ist eines der größten Versorgungsforschungsprojekte Deutschlands. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben bis 2033 mit rund 140 Millionen Euro. Im Fokus steht das südliche Sachsen-Anhalt – eine Strukturwandelregion, in der der Anteil der über 65-Jährigen teilweise bei bis zu 32 Prozent liegt, während der Bundesschnitt bei rund 21 Prozent steht. Über die Projektlaufzeit sind etwa 85 Forschungs- und Entwicklungsprojekte geplant, koordiniert an der Universitätsmedizin Halle.

Hat Ihnen diese Ausgabe von EinBlick – Nachgefragt gefallen? Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und über ihre Anregungen und Fragen. Schreiben Sie uns einfach an: gesundheitsmanagement@berlin-chemie.de


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