EinBlick – Der Podcast

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00:00:00: Einblick

00:00:00: nachgefragt.

00:00:05: Willkommen bei Einblick.

00:00:06: Nachgefragt, die im Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie.

00:00:14: Digital vor ambulant, vor stationär – was das Primärversorgungsgesetz leisten muss!

00:00:21: Fachjournalist- und Einblickredakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Annette Hempen, der Leiterin der TK Landesvertretung Niedersachsen über das Primärenversorgingsgesetz Verbindlichkeit statt Bevormundung, Kassenfinanzen und Versorgung im Flächenland.

00:00:37: Annette Hempen leitet seit August, die Landesvertretung Niedersachsens der Technikerkrankenkasse.

00:00:44: Zuvor organisierte die Medizinökonomien gut neun Jahre lang die Versorgungen vor Ort als Geschäftsführerin des Ärztennetzes MUM – Medizin & Meer in westfälischen Bünde.

00:00:55: Die Technikerkrankenkasse TK ist mit mehr als zwölf Millionen Versicherten die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands.

00:01:03: Ihre Landesvertretung in Hannover vertritt die Kasse in der niedersächsischen Gesundheitspolitik, sie verhandelt die Verträge mit der Kassenärztlichen und der Kassenzahnärzlichen Vereinigung mit Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern im Land.

00:01:22: Ja Frau Hempen vielen Dank dass Sie Zeit für den Einblick Podcast finden!

00:01:26: Ja hallo Herr Nitz.

00:01:26: ja danke für die Eilen zum Gespräch

00:01:28: freue mich.

00:01:29: Sie sind inzwischen seit rund zehn Monaten im neuen Amt und haben vor selbst jahrelang Versorgung vor Ort organisiert, unter anderem als Geschäftsführer des Ärztennetzes MUM in Bündel.

00:01:41: Was hat sie beim Wechsel auf die Kassenseite am meisten überrascht?

00:01:45: Und wo mussten sie ihre damalige Sicht vielleicht schon korrigieren

00:01:49: inzwischen?".

00:01:50: Ja,

00:01:50: erst mal interessant das immer von Seiten gesprochen wird.

00:01:53: Das ist mir wirklich so gegangen auch mit anderen Kolleginnen und Kollegen die davon gesprochen haben ich hätte die Seiten gewechselt.

00:01:59: Das habe ich noch nie so gesehen und das sehe ich jetzt auch nicht so weil ich glaube wir sind alle Rätchen in einem großen System Und Teil der Versorgung.

00:02:09: Insofern hab ich jetzt nur ein anderes Rätching gewählt und deshalb habe Ich Nicht Die Seiten Gewechselte.

00:02:15: Themen Bleiben Immer Die gleichen.

00:02:17: ja Und Überraschungen bekommen man immer, wenn man eine neue Aufgabe übernimmt und tatsächlich haben die meisten Dinge mich erstmal positiv überrascht.

00:02:26: Ich war doch überrasacht wie innovativ und digital die Prozesse bei der TK sind und wie schnell und flexibel auch Dinge umgesetzt werden können.

00:02:36: Das vermutet man von außen auch für eine Krankenkasse nicht unbedingt, auch wenn die TK natürlich als innovative Kasse bekannt ist.

00:02:43: Aber das ist wirklich so dass ich sage, das ist schon sehr beeindruckend und ich muss sagen wir haben eine sehr hohe Kompetenz bei den Kolleginnen und Kollegen und es ist wirklich große Freude mit denen zusammenzuarbeiten.

00:02:55: Ansonsten kann ich, wenn ich jetzt ein kleines Herrchen vielleicht in der Suche besuchen soll, sagen... Was die politische Arbeit angeht, bin ich doch überrascht von der Dynamik bzw.

00:03:06: auf die Härte der Panagen mit denen gekämpft wird und ich hätte eigentlich gedacht dass an einem oder anderen Stelle es konsensualer zugeht?

00:03:13: Ja sie sprengt von der Politik.

00:03:15: das Bundesgesundheitsministerium ist eins der Häuser wo die Lichter zurzeit nicht ausgehen in der Nacht.

00:03:22: Das arbeitet nach dem durchgeführten Fachdialog jetzt an der Vervollständigung des Primärversorgungsgesetzes.

00:03:28: Da wird der erste Referentenentwurf noch im Sommer erwartet und sie sagten, eine reine Hausart pflicht greife zu kurz.

00:03:37: also was muss ihre einzig nach dieses Gesetz enthalten damit es funktioniert?

00:03:42: Zunächst muss ich sagen Ich bin eine Verfächterin der Qualität und damit auch die Verfächtern der Standardisierung.

00:03:49: Da passt die TK-Linie sehr gut zu meinen persönlichen Erfahrungen aus der Versorgung.

00:03:53: Das Thema Digital vor Ambulanverstationär, das wird einen guten Beitrag dazu leisten können, die Versorgungsverbesserung und ich glaube die Integration von anderen medizinischen Hochgruppen wird außerdem so erleichtert und dass wir unsere Ressourcen zukünftig schonen können.

00:04:11: Ich glaube auch, dass vor allem das System im Übergriff und in der Koordination nicht nur der Fachrichtung der Sektoren sondern auf den Berufsgruppen zu verstehen ist.

00:04:22: Und wir ein Patientorientierung nur digital gestürztem möglich machen können in Zukunft.

00:04:29: Was uns derzeit fehlt, ist eine Orientierung für unsere Patientinnen und Patienten die oft durchs System beandern und dann unnötigerweise zum Beispiel einen Notaufnahmen landen.

00:04:41: die brauchen digital Begleitung.

00:04:44: Also wenn ich so die wichtigsten Zutaten für, ich nenn's mal das Rezept an der Patienten orientierten zukunftsfähigen Primärversorgung nennen dürfte dann wäre es vor allem erstmal digital vor ambulant, vor stationär.

00:04:57: und das ist mir vielleicht noch wichtig zu sagen, dass wird oft interpretiert als Substitut, dass Ärztin und Patientin vielleicht voneinander trennen will.

00:05:05: Das ist überhaupt nicht gemeint sondern es ist gemeint als Werkzeug um allen unnötige Schleifen durchs System zu ersparen und damit einfach eine Steigerung der Qualitätenbeitrag dazu zu leisten.

00:05:18: Da haben wir in Niedersachsen übrigens ein ganz tolles Beispiel dafür, weil die Neuordnung des Bereitschaftsziehens das ist in Niederachsen hat die KVN gemacht – es nennt sich KVNA gut – und wer sich damit mal beschäftigt wird sehen dass da eben genau diese digitale Komponente mit ganz viel Erfolg eingesetzt wird.

00:05:36: als zweites würde ich sagen digitale Optionen.

00:05:39: Das Wort Plattform mag man schon gar nicht mehr sagen, das ist einfach verböhnend.

00:05:44: Aber eine Option Termine zu kombinieren und das gilt auch nicht für jeden Termin.

00:05:49: aber wir müssen die Option erst mal schaffen denn jeder der schon meiner Versorgung tätig war weiß wie schwierig es ist auch selbst für Kolleginnen und Kollegen für schwere erkrankte Patientinnen ab guten Versorgen zu koordinieren.

00:06:01: Für diese Koalitionsleistungen kann Digitalisierung einfach einen sehr wichtigen Beitrag leisten.

00:06:07: dann brauchen wir eine digitale Barriereabübergabe von Patientinnen und Daten.

00:06:13: Die EPA soll das natürlich in Zukunft fleisten, aber der hat tatsächlich noch die Punktung etwas begrenzt.

00:06:19: da müssen wir auf jeden Fall weiter vorangehen.

00:06:22: Da sehen Sie jetzt ich habe so einen digitalen Fokus ist ja bekannt.

00:06:26: Aber vielleicht sind auch drei weitere wichtige Dinge, die außerdem brauchen.

00:06:31: Ich hatte vorher schon gesagt, die Integration anderer medizinischen Berufsgruppen ist sehr wichtig.

00:06:37: Das Thema Verbütung ist natürlich bei allen immer präsent in der Versorgung, aber wir brauchen eine leistungsorientierte Vergütung für die Notwendige und dann hoffentlich auch realisierte Ambulantisierung wie wir umsetzen müssen.

00:06:49: Und das schon mal hier im Ring zu werfen, wir brauchen das Thema Refinanzierung der versicherungsfremden Leistungen durch den Staat.

00:06:56: Es ist ein großer Punkt.

00:06:58: es wird ja im Gesetz haben wir da schon drüber gestritten will ich mal sagen Und ich glaube, das allerwichtigste ist den Willen wirklich zu reformieren.

00:07:09: Dieses System und die Menschen, die sie in diesem System bewegen brauchen echte Reformen und dazu müssen wir dann allen Beitrag leisten weil dieses weiter so damit werden wir die Probleme, die wir haben und die in Zukunft noch viel virulenter werden nicht lösen.

00:07:25: es wird sonst so noch weiteren Beitrags Erhöhungen kommen, die bei uns volkswirtschaftlich einfach gar nicht tragen können Und es wird auch, wenn wir nichts machen, wird das auch zu Leistungsabbringern Insurvenzen führen die wir nicht haben wollen.

00:07:38: Wir wollen ja lieber planen als dann also nicht nur reagieren, sondern wir wollen agieren in diesem System und ich glaube die Bundesregierung hat da eine große Aufgabe.

00:07:49: aber der gute Großchaft ist ja wir haben genügend Geld im System.

00:07:54: so jetzt muss man dieses Geld so verteilen, dass eine gute Versorgung für alle Versicherheiten und für alle Bürgerinnen und Bürger eben sichergestellt wird.

00:08:03: Das gilt es jetzt anzupacken.

00:08:05: Und wenn ich das als Unternehmen denken würde dann will die sagen, also die Prozesse müssen halt optimiert werden im gesamten System.

00:08:11: Da ist Primärversorgung natürlich so erstmal vorhin dabei.

00:08:14: Es heißt nicht um Sonst-Primärversorgen.

00:08:16: Und was brauche ich damit ich dieses Unternehmen führen kann?

00:08:20: Ich brauche erst mal eine klare Analyse.

00:08:23: Da haben wir ja Gott sei Dank die Kommission, wie er jetzt im ersten Gutachten schon interessante Vorschläge vorgelegt hat.

00:08:28: Wir warten alle auf das zweite Gutachten und brauchen den Willen zur Umsetzung.

00:08:34: Das sollte man niemals unterschätzen.

00:08:36: eine klare gute Kommunikationsstrategie damit alle verstehen was es geht und wie sie ihren Beitrag leisten können.

00:08:43: Wir brauchen eine Kooperationsbereitung von allen und wir brauchen ein Grad der Flexibilität von allen Systemen.

00:08:49: Wie gesagt weiter so ist nicht die Lösung für die Zukunft.

00:08:53: Und ich wünsche mir vor allem von allen das Bewusstsein, dass es nicht der Moment ist für Parteipolitik und Grabenkämpfer sondern jetzt ist es der Moment für Verantwortung fürs Land und auch für die Menschen, weil es in die Zukunft geht.

00:09:06: Gesundheit ist einfach ein Riesenfaktor auf für die Volkswirtschaft.

00:09:10: Wenn wir aber in die Kommentare zu den jeweils vorgelegten Gesetzesvorhaben hört, reinhört.

00:09:18: Dann sind da nicht nur die Parteien quasi aktiv im Gräben ausheben ich würde sagen sie sind sogar eher am wenigsten aktiv sondern das ist eher bei den unterschiedlichen Leistungsabbringenden und den Akteuren im Gesundheitssystem zu suchen.

00:09:36: und ich glaube nicht dass die ihren Satz teilen würden das genug Geld da ist.

00:09:41: aber das ist eben Ansichtssache.

00:09:43: Sie sagten Digitalisierung steht bei der TK ganz oben an und auch bei Ihnen persönlich digital vor ambulant, vor stationär.

00:09:52: Aber wie sichern Sie da das niemand abgehängt hat?

00:09:55: Also ältere Menschen und gerade ist ja die Debatte dass ältre Android-Modelle quasi ausfallen könnten und dass damit also auch schon Menschen qua ihrem zur Verfügung stehenden Telefon rausfallen.

00:10:11: Haben sie da eine Idee?

00:10:13: Ja

00:10:13: erstmal ist das ja so ein bisschen typisch deutscher rangehensweise erst mal nach den Risiken zu fragen und vielleicht ein paar Bedenken zu äußern.

00:10:20: Prinzipiell muss man sagen dass es nicht gut, weil es bewahrt uns vor zu großen Fehlern.

00:10:25: aber ich würde erstmal die Frage stellen nach der Chance bevor wir mit dem Risiken uns auseinandersetzen.

00:10:30: und es wird sicher einzelne Gruppen geben die nicht alle digitalen Möglichkeiten nutzen können.

00:10:35: das kennen wir auch zum Beispiel vom Online Banking.

00:10:38: in eigenem Familie erlebt man das vielleicht das nicht jeder von uns eben diese diese Lösung direkt zu nutzen kann.

00:10:44: Aber auch da haben wir Lösungen gefunden, die wir diesen Menschen trotzdem erreichen und ich finde so nach meiner Erfahrung ist es das gerade Menschen mit Handicapsen, mit Einschränkungen, mit benachteiligten Gruppenmenschen, die zum Beispiel nicht mehr so mobil sind durch die Digitalisierung eigentlich ganz viele Chancen auf mehr Teilhabe haben.

00:11:05: Zum Beispiel haben wir gerade so ein großartiges Projekt.

00:11:11: Das ist ein Beispiel.

00:11:13: Ich glaube, dass es mehr Chancen als Risiken gibt und für die wenigen Menschen... ...die die Realisierung so nicht nutzen können, wenn wir auch Lösungen finden.

00:11:23: Sehr gut!

00:11:23: Es werden bei der Primärversorgung und insgesamt werden auch Bonus Malus Regelungen immer wieder angesprochen, und adressiert.

00:11:31: Und neu ist eben das man vielleicht Lösungen hätte wenn wir die Termin Garantien nach Dringlichkeit gäbe.

00:11:40: Das stellt sich natürlich die Frage wie viel Verbindlichkeit verträgt so ein Steuerungssystem?

00:11:46: wo beginnt die Bevormundung?

00:11:49: Wir haben es aber in der Notfallreform.

00:11:51: Sehen wir ja, dass Menschen die kein Fachabstermin kriegen dann einfach in die Notfallambulanz gehen.

00:11:57: Ja

00:11:57: also das sind ja viele Fragen in einer sozusagen.

00:12:00: erst mal ist Bevormundung ein ganz schlimmes Wort und man muss bei allen Waren rufen erstmal sagen, dass wir derzeit noch eines der besten Systeme der Welt haben mit einem ich nenne jetzt mal dieses technische Wort Leistungskatalog der im internationalen Vergleich sich wirklich sehen lassen kann.

00:12:14: Also wir haben schon wirklich eine gute Versorgung.

00:12:16: aber wenn mir über das Thema Zugang und Bevormundungen sprechen Dann würde ich jetzt einfach mal so ein Beispiel nehmen aus einer anderen Lebenswelt, wo ich nicht zu Hause bin.

00:12:26: Nämlich wenn ich zur Auto-Wachstatt fahre und ich habe ein Auto, das hat seine Zipperlein, dann fahrer ich dahin und frage da die Expertinnen und Experten welches Problems ist und was man denn jetzt machen kann?

00:12:38: Und dann werde ich dort beraten.

00:12:39: und ich muss sagen, ich hab genauso wie vielleicht viele Menschen Gesundheitswesen, habe keine Ahnung vom Auto und muss mich darauf verlassen, dass man mir rät oder was man mir sagt.

00:12:49: Ich glaube, das geht vielen Menschen im Gesundheitswesen ganz ähnlich.

00:12:54: In meiner Auto-Werkstatt freut man sich, wenn ich vielleicht ein paar Fachbegriffe kenne und sie mir dann ganz gut erklären können was kaputt ist.

00:13:01: Im Gesundheitswesen arbeiten wir auch daran, dass möglichst viele Menschen eine gute Gesundheitskompetenz entwickeln, was übrigens ein besonders wichtiges Thema an der Stelle ist.

00:13:11: Das bewegt uns ja alle!

00:13:12: Und es ist aber so, auch in der Autowerkstatt wenn ich dahin fahre dann weiß ich noch gar nicht.

00:13:17: Ist das was Schlimmes oder ist es Nichtschlimmes?

00:13:20: So ähnlich geht's unseren Patientinnen und Patienten oft auf.

00:13:23: die können die Dringlichkeit ihres Problems selbst schwer einschätzen.

00:13:27: Das ist sogar bei uns medizinischen Fachrufen so.

00:13:30: Wenn man emotional beteiligt ist, ist man davon nicht gefeit dass man falsch einschätzen.

00:13:36: Das ist ganz menschlich und natürlich kann ja so eigene Erfahrungen berichten, auch bei meinen Kindern.

00:13:41: wenn man dann so aufgeregt ist, dann ist man entweder dabei es zu unterschätzen oder zu überschätzen.

00:13:47: also hat dazu geführt dass beim Kinder schon Strecks sehen, Abriss übersehen haben.

00:13:51: aber ich gedacht hab geht schon, weil ich mich selber regulieren wollte.

00:13:55: nach dem Auto reagieren nicht über.

00:13:57: Also daher das ist so ein Thema.

00:13:59: wir müssen uns da auch auf die Profis verlassen.

00:14:03: Deshalb glaube ich, dass eine Verbindlichkeit im System beraten wird.

00:14:08: Begleitet wird ist etwas was Sicherheit gibt und das für beide Seiten gilt.

00:14:13: also Verbindlichkeit ist nichts Negatives Und wie in der Autowerkschaft würzen wir uns so eine Verlässlichkeit?

00:14:19: Wir wünschen ne Standardisierung.

00:14:20: Also egal welche Werkstatt ich gehe möchte ich eigentlich die gleiche Leistung bekommen Gleiche Qualität und ich möchte vor allem ein gutes Preis Leistungsverhältnis haben.

00:14:28: Und das ist etwas, wo wir im Gesundheitssystem auf jeden Fall noch arbeiten müssen international.

00:14:33: Also im Vergleich ist es bekannt dass wir relativ viel Geld für unser System ausgehen.

00:14:38: vielleicht da noch Bezug auf ihre Anmerkung vorher.

00:14:41: Da lohnt sich ja der Weg über Tellerrand aber bekommen nicht so viele Gesundheit wie wir kriegen könnten.

00:14:47: Das heißt an der Qualität muss man arbeiten.

00:14:50: Ja, kommen wir zum Geld.

00:14:51: Der tatsächlich gezahlte durchschnittliche Zusatzbeitrag lag schon zum Jahresbeginn bei drei Komma eins drei Prozent und das obwohl die Bundesministerin zwei Komma neun in des Gesetzesblatt hat schreiben lassen.

00:15:06: Die Realität hat also die Planung Zeitnah überholt.

00:15:12: ihre Kasse die Techniker kritisiert das darlehnen, die ja ausgereicht wurden um die Löcher in der Vergangenheit zu stopfen.

00:15:18: Der strukturelle Problem insgesamt nur verschieben und sie hatten schon ein paar angesprochen wenn es jetzt noch mal vielleicht zusammenfassen was sind aussicht der techniker kranken Kase die wichtigsten strukturalen Hebel auf der Ausgabenseite?

00:15:32: Ja zunächst einmal hat er die Kommission schon gesagt also die FKG die Finanzkommission Gesundheit.

00:15:39: Wir brauchen eine einnahmorientierte Ausgabenpolitik.

00:15:43: Ich glaube, das ist so der wichtigste Faktor, den wir zu Hause auch alle berücksichtigen müssen.

00:15:48: Wir können einfach nicht mehr ausgeben als wir in der Kasse haben und das braucht bis zu Gesundheitswesen zumindest in der Perspektive auf jeden Fall auch.

00:15:56: Und ich habe es vorhin schon gesagt würde der Staat seinen Verpflichtung zur Zahlung der Versicherung fremden Leistungen nachkommen werden wir gar nicht so weit von der Kostendeckung entfernt.

00:16:08: Also das wäre ein Riesenfaktor, den wir bei allen Kassen bemängeln und verschiedene Leistungsabringer im System würden es wahrscheinlich

00:16:17: beiplichten.".

00:16:18: Kommen wir doch zu Niedersachsen.

00:16:20: Wir sind Flächenland, rund vierzig Prozent der Menschen haben laut einer aktuellen Forsa Umfrage Probleme eine Ärztin oder ein Arzt zu finden und sie kennt sicher aus ihrer Ärztennetzzeit die Realität vor Ort.

00:16:34: was braucht es konkret ihre Ansicht nach damit Prämerversorgung auf dem Land funktioniert das auch die Hausärztehende Hausarzt als Lohze ersetzt werden können, wenn er oder sie eben nicht da ist.

00:16:46: Sie haben ja schon angesprochen auch die anderen Berufsfelder, die da vielleicht zum Einsatz kommen könnten?

00:16:51: Also wie vor sah die Umfrage, die ich aus dem Jahr zwei tausendfünftig Kind weiß erstmal aus dass erst mal ninety Prozent der Versicherten festen Hausarzt haben.

00:17:00: das ist erstmal eine gute Botschaft.

00:17:02: Jetzt muss man sagen, Niedersachsen ist ein bisschen speziell.

00:17:05: Das sind ja bundesweite Zahlen und wir haben in Niednersachsen schon paläntische Regionen wo es durchaus schwierig ist mit der Hausärztlichen auch der Fachärzteinversorgung.

00:17:15: Andererseits haben wir auch in Niedergesachsen so eine kleine Vorsorumfrage gehabt und im letzten Jahr war das gar nicht so schlecht mit den Ergebnissen und die Menschen haben gesagt dass sie innerhalb von achtund also achtund als Prozent der Menschen hat gesagt dass Sie innerhalb von zwei Wochen an Terminen bekommen.

00:17:28: Das ist gar nicht so schlimm, wie man es erwarten hätte.

00:17:33: Man muss aber an der Stelle mal sagen das ist vor allem Ergebnis sehr ungehörter Praxisteams.

00:17:37: Da will ich auch sagen Praxesteams!

00:17:38: Nicht nur Ärztinnen und Ärzte sondern der Teams die sich auch verantwortlich fühlen für ihr Patientinnen und Patienten.

00:17:44: Um mir jetzt nochmal in Bezug zu nehmen zu meiner Aufgabe, die ich im Bündner hatte, haben wir schon festgestellt genau das was viele Ärzten und Gesundheitsnetze regional machen nämlich die Koordination der Versorgung wirklich hilft, um diese Probleme anzugehen.

00:18:00: Und gerade in den letzten Jahren gab es schon viele tolle Initiativen, die auch fast alle auf Digitalisierung setzen, zum Beispiel Fallakten, das was die EPA dann immer leisten wird hoffentlich regional bereits vorab umsetzen.

00:18:15: Da geht ja auch um Datenaustausch, der Datenaustersteu einfach hilft, die Versorgungen besser zu organisieren.

00:18:22: dann das Thema zentrale Terminkoordination durch schon so.

00:18:25: Es gibt ja schon kleine Plattformlösungen, auch das haben wir zum Beispiel Bühne gemacht und Terminvergaben wie Sie es vorhin gesagt haben Durch Ärztinnen und Ärzte oder medizinische Fachpersonal wirklich eingeschätzt nach medizinischen Dringlichkeiten.

00:18:38: Das ist etwas was wir dringend brauchen.

00:18:41: Und ein großes Wort ist das Thema Kooperation.

00:18:46: Die kann am besten durch digitale Lösungen unterstützen umgesetzt werden.

00:18:51: Zum Beispiel viele Informationsfondsprojekte haben auch den Einsatz medizinischer Berufsgruppen, also andere Mediziner-Brußgruppen außerhalb der Ärzteschaft umgesetzt und evaluiert.

00:19:01: Und dass es richtig gut funktioniert ist ja Wissenschaft, die inzwischen schon sehr gut gelegt.

00:19:06: In Niedersachsen haben wir dazu auch schon ganz schöne Initiativen.

00:19:10: Es gibt unter anderem auch Gehästrudiengänge.

00:19:12: Das heißt, wir haben relativ viele PA's in Niedergesachsen mit Kaffern akut was Sie vorher schon erwähnt haben das Dies und Jose, muss man sagen aus dem Einsatz von Digitalisierung, Telemedizin und auch dem Einsatz weiterer Berufsgruppen zur Entlastung der Ärzteschaft.

00:19:29: Und wunderbarerweise funktioniert das wirklich toll!

00:19:31: Also wer Lust hat, guckt sich mal die Evaluation an... ...und dass es wunderbar dabei ist, die Patienten zufriedenheitsüberwältigend.

00:19:40: Da haben wir eine echte Win-Win-Winsituation wo man sagt, so aus da Praxe raus kann man sagen, das funktioniert einfach.

00:19:47: Und ich würde dann sagen, also ich bleibe schon mal meiner Wunschliste.

00:19:50: Also so digital vor ambulant verstationär, also digitale Begleitung nenne ich das gerne in der ersten Einschätzung.

00:19:58: Wir brauchen diese digitalen Terminplattform und wir brauchen eine variäre arme Übergabe der Daten und standardisierten möglichst weil sonst funktioniert es ja nicht.

00:20:09: Und zum Beispiel auch, also je paar Werte kommen und ist aber schon dabei.

00:20:14: Aber wir brauchen es auch in der akuten Notfallversorgung.

00:20:16: Also sprich z.B.

00:20:17: eins und sechs, eins und sieben und Übergabe an eins und zwei wenn man da eben die Soktoren im Blick hat.

00:20:24: Naja und vor allem braucht's dann den Willen zur Reform unsere Strukturierung für alle gegen Systeme Rimseln.

00:20:32: Ja zum Schluss haben Sie irgendetwas Positives was in dieser schlechten Zeit quasi Hoffnung geben könnte.

00:20:42: Ja, da will ich noch mal KVN akut sagen weil das wirklich super beeindruckendes Beispiel ist und ich finde auch in dieser Zeit gibt es sehr viel engagierte Kolleginnen und Kollegen die auch Kooperation nach vorne stellen und wollen dass sie verbessert wird.

00:20:59: Ich glaube dieses Miteinander ist der Schlüssel zu sehr vielem Und wie gesagt habt ihr vorhin schon gesagt wir haben ja keine schlechte Versorgung aktuell den Deutschland bei allem klagen und muss man das doch einfach mal auch sagen.

00:21:15: Und ich glaube, wenn jetzt alle mit angreifen auf die Politik den richtigen Weichen mitstellt und auf das zweite Gutachten hört dann wird es doch wohl positiv vorangehen.

00:21:26: Vielen Dank Frau Hempen!

00:21:28: Ich wünsche Ihnen alles Gute sowohl privat als auch beruflich.

00:21:31: Vielen dank war wieder ein Freude mit Ihnen zu sprechen.

00:21:40: Wir hoffen, dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.

00:21:44: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an.

00:21:47: Gesundheitsmanagement atberlin-chemie.de.

00:21:53: Sie finden unsere Kontaktdaten auch in den Shownotes!

00:22:09: Alles im Netz unter gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de.