EinBlick – Der Podcast

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00:00:00: Ein Blick

00:00:00: nachgefragt.

00:00:05: Willkommen bei Ein Blick Nachgefragt, dem Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie!

00:00:14: Ihr Rezept?

00:00:15: Wettbewerb?

00:00:16: Apothekenreform – wohin steuert der

00:00:19: Arzneimittelversand?!

00:00:21: Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Heinrich Meier über die Apothekenreform, Wettbewerbsungleichgewichte im Versandhandel und den Stand der Digitalisierung in der pharmazeutischen Versorgung.

00:00:34: Der Verband wurde im Jahr four gegründet, als der Arzneimittelversandhandel in Deutschland zugelassen wurde.

00:00:51: Am elften und zwölften Juni-Zweifelsen-Sechsundzwanzig richtete der BVDVA seinen neunzehnten Jahreskongress im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin aus.

00:01:01: Heinrich Meier ist Apotheker, Inhaber der Versandapotheke Sanikair in Bad Laar und seit dem Jahr zweitausenddreiundzwantzig Vorsitzender des BVDA.

00:01:11: Er hat Sani Kehr seit Jahrzehntausend drei mit aufgebaut und den Versandhandel von Beginn an mitgeprägt.

00:01:17: Im Interview spricht er über das Apothekenversorgung Weiterentwicklungsgesetz, über faire Wettbewerbsbedingungen zwischen deutschen und europäischen Versandapotheken und über den Stand bei Ehrezept elektronischer Patientenakte- und Telematikinfrastruktur.

00:01:32: Außerdem gibt er einen Ausblick auf den Kongress – und auf das Jubiläum Zwei Tausend Siebenund Zwanzig, den zwanzigsten BVDVA-Kongress!

00:01:47: Guten Tag Herr Meier, ich freue mich dass Sie Zeit für den Einblick Podcast finden.

00:01:51: Guten Tag Herrn Nitz!

00:01:53: Es freut mich auch das wir zusammenkommen.

00:01:54: Es ist zurzeit eine Menge los, was die Apotheken betrifft.

00:02:00: Das Apothekensversorgung Weiterentwicklungsgesetz kurz APOVBG.

00:02:06: Da es inzwischen wieder Bewegungen drin könnten Sie unsere Hörerin mal kurz mitnehmen.

00:02:11: wo ist aus Ihrer Sicht das parlamentarische Verfahren?

00:02:14: Was sind Ihre Punkte, wo sie da einhaken möchten?

00:02:18: Tatsächlich ist nicht das Parlamentarische Außen die begleitende Verordnung, eher der Hauptschmerzpunkt der Zeit.

00:02:27: Die ist im Notifizierungsverfahren der EU vorgelegt worden und die EU hat Rengengröße.

00:02:32: Das es in der vorliegenden Fassung so nicht umsetzbar ist weil auch nicht verhehlensmäßig ist und das sind insbesondere Regelungen zum Transport, die uns als Versender direkt betreffen.

00:02:41: Weil das was man sich da überlegt hatte wie man kontrollierte Bedingungen herstellen möchte Standard-Sendung gar keinen Vorteil bringen, hat die EU auch als nicht verhältnismäßig anerkannt um das Ziel zu erreichen dass damit erreicht werden kann.

00:02:57: Weil ausgesprochen worden ist ja eben nicht dass dadurch eine Qualitätsverbesserung erreicht werden soll sondern dass es ihr zielt auch zur Wettbewerbsbeschränkung eingesetzt werden soll um die niederländischen Versender damit aber auch uns ein bisschen in die Grenzen zu weisen ist aus unserer Sicht nicht erforderlich und wir wollen ein Verbot des Versands mit Erzarmitteln durch die Hintertür erreichen.

00:03:19: Wir sind der Überzeugung, dass die existierenden Regelungen schon ausreichen, die sehr hohe Verantwortung an die Betreiber

00:03:26: übertragen.".

00:03:27: Wärtsdeutsche Versandapotheken werden eng überwacht durch die Überwachungsbehörden, die die Zulassung für uns ausstellen und müssen nachweisen dass wir hier die notwendigen Anforderungen erfüllen um eine Qualitätssicherung der versendeten Produkte sicherzustellen.

00:03:41: Und das hatte ich auch für ne gute Regelung, dass man qualifizierten Anbietern solche Pflichten überträgt im Sinne auch eines Bürokratieabbaus.

00:03:50: und jetzt sind die Regelungen davor gesehen worden die unnötig Bürokrate schaffen ohne zusätzliche Sicherheit wenn man der Meinung ist, haben gar keinen Regelungsdefizit.

00:03:58: Vielleicht ein Überwachungstefizit?

00:04:00: Wenn man das aber so feststellt, dann muss man sich überlegen wie man dieses Überwachungsdefizite aufheben kann weil möglicherweise niederländische Versender in anderer Form überwacht werden als deutsch-anbieter.

00:04:11: Viviat.

00:04:11: Maja sie waren auch bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss zum APOVWG und die haben auch ein Gespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär Tino Sorge geführt.

00:04:22: Wie kommen da ihre Punkte an?

00:04:24: wo wird es am Ende hingehen?

00:04:26: An der Anhörung selbst war ich nicht persönlich beteiligt, aber als Verband dabei.

00:04:30: In der Anhörung sind wir selbst nicht befragt worden und da sind einige Ressentiments eher vorgetragen worden von den Fragestellern.

00:04:38: Das haben wir begleitet indem wir eine ausführliche Stellungnahme abgegeben haben um die Pute nochmal klarzumachen.

00:04:45: das Gespräch mit dem Tinosorger.

00:04:46: Da war ich mit den Kollegen.

00:04:48: was im Verband verordnet, das haben wir als sehr konstruktiv empfunden.

00:04:52: Man muss jetzt auch sehen, was auf der Arbeitsebene daraus gemacht wird.

00:04:56: Auf einem Seite stellen wir schon fest, dass ein politischer Wille existiert gute Regelungen zu finden die diesen etablierten Versorgungskanal nicht unnötig beschränken weil das ist leslich ein Teil der Erzheimmittelversorgung seit mehr als zwanzig Jahren der auch sehr geschätzt wird von den Bürgern und Bürgerinnen im Lande.

00:05:12: heute Morgen las ich dazu eine Artikel, dass es einen angepassten Verordnungsentwurf geben soll.

00:05:17: Der ist mir noch nicht bekannt wo insbesondere auch diesen Fragestellung Rechnungen getragen wird.

00:05:22: Das beobachten wir natürlich mit Interesse und müssen mal schauen, welchen zusätzlichen Handlungsbedarf wir da vielleicht noch erkennen

00:05:29: können.

00:05:38: Die dürfen beispielsweise Boni geben, deutsche Versender dürfen das nicht.

00:05:43: Wie real wird sich dieser Wettbewerbsnachteil heute im Alltag auch ihrer Mitglieder im Verband aus?

00:05:51: Können Sie unseren Hörerinnen da ein bisschen Einblick geben!

00:05:54: Am deutlichsten wird das bei dem Thema Rezeptanteil in Versandopptägen.

00:06:00: Wir haben möglicherweise durch die Einführung des Cardlink-Verfahrens ein versandthandelsfreundliches Verfahren bekommen, die Verbraucherinnen und Verbrauchert außen ermächtigt letztlich per Handy App uns die Erezepte zuzusenden.

00:06:14: Das Verfahren ist noch nicht ganz gelernt, wird natürlich durch die großen Wettbewerber aus der Niederlanden auch durch eine breite Werbekampagne begleitet.

00:06:22: dass der Umgang mit solchen Apps und dieser Technologie auch in der Bevölkerung ankommt.

00:06:30: Wir sehen aber, dass die in Anspruchnahme unterschiedlich ist.

00:06:33: Einerseits getriggert sicher durch die Werbung, aber noch stärker dadurch, dass durch Bonidi dort gewährt werden von sehr starkes Ungleichgewicht im Wettbewerb zu unseren Lasten existiert.

00:06:43: und das deshalb wenn so ein Verbraucher grundsätzlich offen ist für diesen Versorgungskanal-Versandhandel er natürlich durch diese Riesenbonidi teils gewährt wird, sehr hohe Anreize hat das Niederlandeneinzulösen nicht bei uns.

00:06:56: Die haben auch gefordert, dass es zum Beispiel ein Rückspreismodell mit Boni mit Leitblankungen geben könnte.

00:07:03: Geben Sie uns dann noch mal kurz Einblick.

00:07:05: was wäre denn eine Lösung die sie im politischen Bereich gut verhindern?

00:07:09: Grundsätzlich sind wir der Überzeugung das ein bisschen Liberalisierung diesen Preis vor Schriften sehr gut hätte um Wettbewerb hier zu fördern aber das eben in kontrollierter Art und Weise.

00:07:22: Verbraucher muss klar sein wenn man von Leitplanung spricht, dass man nicht benachteiligt wird und überhöhte Preise vielleicht auch an einer oder anderen Stelle zahlen muss.

00:07:31: Das wäre ja mit der vollständigen Liberalisierung theoretisch auch denkbar aber das auch dieser Preiswertbewerb in engen Grenzen gehalten wird, dass es nicht unverhältnismäßig wird an der Stelle.

00:07:42: Zusätzlich muss man sich ohnehin die Frage stellen.

00:07:45: Die Vergütungsthematik ist auch eine, die uns betrifft.

00:07:47: Die Kosten werden auch für Versandapotheken ständig höher Und die Vergütungsanpassungen sind jetzt angekündigt, aber noch nicht da.

00:07:54: In welchem Rahmen man sich überhaupt Boni leisten kann muss man ohnehin erstmal abwarten.

00:07:59: Aber die Möglichkeit dazu, wie halte ich schon absolut sinnvoll um dort im Wettbewerb auch aktiv sein zu können?

00:08:05: Wir kommen zum Thema Digitalisierung, Ehrezept Epa und anderes.

00:08:10: Das Ehrezeb ist für ein bindlicher Standard.

00:08:12: Ihr Verband fordert die gleichen Zugangsrechte zur elektronischen Patientenakte, die ja seit Oktober zwanzig fünfundzwanziger Leistungsabbringer verpflichtend ist.

00:08:21: Und Sie würden sich eine Stärkung der Teleformat sie ausdrücklich wünschen und fordern das?

00:08:27: können Sie da nochmal kurz ein paar Details genauer dazu ausführen?

00:08:31: Es liegt mit dem Entwurf für das GDEC schon mal in Grundlage vor, die etwas konkreter jetzt ist als was in der Vergangenheit diskutiert wurde.

00:08:38: ich will dann mal ein bisschen untechnischer sprechen.

00:08:40: bisher war vorgesehen, dass Versandapotheken auf die Akten nur zugreifen können, wenn das in der Akte vom Nutzer freigegeben wird.

00:08:50: So wie einzelne Apotheke, die dann auf die Daten zugreifend kann autorisiert wird.

00:08:55: Das ist auch ein etabliertes Verfahren, das grundsätzlich sinnvoll ist.

00:08:59: Abweichend davon ist aber geplant gewesen, EGK steckt einen Zugriff auf die IPA-Daten ermöglicht, um dann Wechselwirkungsprüfungen etc.

00:09:11: durchzuführen und das ist auch im Versandhandel absolut sinnvoll.

00:09:15: und das Cardlink Verfahren würde dafür auch die technischen Möglichkeiten bieten.

00:09:20: und das war zuletzt so nicht erwünscht dass dazu auch genutzt wird was wir aber für absolut sinnvol halten weil wollen eine Diskriminierung des Versandhandels auf der Ebene sehen, dass es technisch einfach ausgeschlossen wird was machbar ist.

00:09:34: Noch dazu wird uns immer vorgeworfen wir würden Beratungen nicht so ernst nehmen wie Diapotheke verortet und dann wird man auf der anderen Seite technisch ausgeschlossen.

00:09:42: das kann ich im Sinne des Erfinders sein.

00:09:44: Wir wollen unabhängig von dem einlöse Weg des Ehrezepts belästliche Bedingungen für die Patientinnen und Patienten draußen schaffen, damit man eine umfassende pharmazeutische Beratung bekommen kann aus meiner Sicht auch gestärkt.

00:09:59: Wir sehen das im Bereich der pharmazeutischen Dienstleistungen, dass jetzt die Ausführungsanweisung dazu immer vorsehen, dass so ein persönlicher Kontakt zwingend erforderlich ist.

00:10:09: für eine pharmazeutsche Dienstleistung wie Blutdruckmessung hat es seine Berechtigung aber für eine Medikationsberatung ist das absolut nicht erforderliche.

00:10:17: wenn wir Zugriff auf die E-Pardaten haben und in einem telepharmazeutischem Kontakt mit dem Kunden an einem Nese durchführen können, einer Erhebung aller von der Person eingenommenen Medikamente.

00:10:30: Dann lässt sich diese Beratung teleformatsvolltisch ebenso gut erbringen wie im persönlichen Gespräch und da versteh ich nicht warum man diesen anderen Chronismus beibehalten will dass das nur örtlich passieren kann.

00:10:42: Man schließt auch moderne Versorgungsform in den Offizienapotheken damit aus.

00:10:46: Auch moderne Arbeitswelten werden in der Apotheke schwierig.

00:10:50: Wir sehen einen hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigten in der apotheken Und auch den Bedarf, dass man neue Arbeitsformen anbieten muss für die Beschäftigten vom Office ist immer noch sehr gefragt um die Arbeitsleistung im vollen Umfang erbringen zu können und das mit dem Familienleben auch zu vereinen.

00:11:09: Und dann ist es doch nur sinnvoll auch Telefamazzi auch für die öffentliche Apotheke zugänglich zu machen sondern finden wir einen niedrigschwelligen Zugang der sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern die das dann machen vereinfacht ermöglicht, dann müssen wir doch aufpassen dass wir nicht nur alte Prozesse versuchen digital abzubilden sondern echte neue Strukturen auch denken wollen und erstellen.

00:11:32: Es kommt insgesamt Bewegung.

00:11:34: enten Markt, DM, Rossmann aber auch Kaufland haben unterschiedliche Modelle mit denen sie jetzt sich da in den Wettbewerb einschalten wollen.

00:11:43: Mir wäre noch mal wichtig dass Sie den Eindruck geben wie sehen Sie Versandapotheken vor allem deutsche Versand-Apotheken im gesamten Kontext des Marktes?

00:11:52: weil es wird Ihnen oft vorgeworfen die vor Ort die Offizienapotheken plagtmachen.

00:11:59: Wie sehen Sie in diesem sich wandelnden Markt insgesamt Ihre Position?

00:12:04: Wir kommen vielleicht zwischen die Räder, zwischen den verschiedenen Entwicklerungen also auf der einen Seite öffentliche Apotheke, die diese alten Fründe sichern möchte und Vorwettbewerb beschützt bleiben möchte und auf der anderen Seite große Konzerne, die einsteigen und kundenorientiert oder patientenorientiert Lösungen anbieten weil wenn es dafür nicht einen Bedarf geben würde, dann würden sich diese Konzerne auch gar nicht damit auseinandersetzen.

00:12:32: Das hat bei DM auch ganz andere Modelle, wo es in den ärztlichen Bereichen eingeht.

00:12:36: Weil einfach der Zugang für ein Teil der Bevölkerung zu den etablierten Strukturen nicht einfach möglich ist.

00:12:45: und selbst wenn man sagt eine Apotheke hat noch jeder an dem Barer Entfernung zu Hause, man muss doch auch sehen... dass man der Bevölkerung die freie Wahl lassen muss in welcher Form sie auf dieser Angebote zugreifen möchte.

00:12:58: Und wir sehen eben großen Konzerne mit guten Finanzausschattungen, die sich da ausprobieren können und auch Lücken nutzen können aus dem Ausland nach Deutschland versenden um all diese Freiheiten zu nutzen die wir hierzulande nicht haben und auf der anderen Seite alle Regeln, denen wir als deutscher Apotheken unterworfen sind und die uns einschränken genauso wie alle anderen niedergelassenen apotheken, die dadurch auch nicht drüber nachdenken können.

00:13:25: Durch welche Dienstleistungen die jetzt nicht klassisch in der Offizien erbracht werden eine Stärkung des Betriebs möglich ist.

00:13:33: und dazu gehört aus meiner Sicht auch dass man über die betriebsform für Apotheke sprechen muss weil wir in Deutschland ausschließlich innerwahl geführte Apothecken kennen mit der Vollhaftung modernen Lebenswirklichkeit schwierig vereinbaren.

00:13:47: Nachfolge, Regelungen und große Apotheken sind schwierig zu finden weil es kaum noch einzelne Personen gibt also die derart einsteigen wollen.

00:13:56: selbst als Apothekerinhaber oder als verantwortliche Person für Jahrleiter muss man darüber nachdenken ob man diesen Bereich für Teilzeitbeschäftigte komplett ausschließt.

00:14:08: Wenn die das auch in der Gruppe machen als Apotheker GmbH, dann schaffe ich damit auf moderne Betriebsformen, die den Bestand der Apotheken in Zukunft sicherstellen können und nicht an der Stelle festhalten wie dass wenige Menschen in Zukunft noch machen wollen.

00:14:23: Über diese alle Themen, die wir gerade angerissen haben wird es beim neunzehnten BVDVA-Kongress in Berlin am elften und zwölften Juni nochmal in Tiefe weitergehen.

00:14:36: Das Leitmotiv des Kongresses ist innovative Entwicklungen und sie wollen, dass sich mit Teleformatie und der Integration in den Patientinnenalltag vor allem mit KI-und Datenbeschäftigen geben.

00:14:49: So einen Überblick worauf freuen Sie sich beim Kongress?

00:14:52: Wenn Sie es rund ein Monat vorher draufblicken was können die HörerInnen erwarten?

00:14:57: Das Spannungsfeld das ist sehr groß und das ist super interessant.

00:15:01: Kann man sich theoretisch hinentwickeln?

00:15:03: Und was haben wir heute an Hemmnissen, um diese Entwicklung zu begleiten.

00:15:07: Bei all den Themen die wir gesprochen haben, kam KI noch gar nicht vor und die gesamte Entwicklung im Bereich KI, AI oder wie auch immer wieder Senf geht schnell hervoran Und die Verbraucher fragen uns gar nicht, ob das denn so richtig ist.

00:15:21: Ich finde statt in der Regelungswut reinzugehen müsste man sich doch viel mehr mit solchen modernen Lösungen auseinander setzen um auch konstruktiv eine Basis dafür zu schaffen wie man das immer noch ordentlich machen kann weil wir sehen dass Verbraucherin und Verbraurer völlig unkritisch auf Gesundheitsfragen bei Chatchapity eingeben.

00:15:40: Eine vertrauenswürdige Lösung zu schaffen ist für die Anbieter unglaublich schwierig.

00:15:44: wenn man dann auch noch gucken muss bin ich jetzt im regulierten Bereich?

00:15:48: erstelle ich vielleicht ein medizinprodukt wenn mich einen kibot anbiete der entratungsfragen einsteigt oder ähnliches?

00:15:55: und der verbraucher oder die verbrauchern die sind ja schon viel weiter in dem moment wo sie sagen das trisiert mich alles nicht.

00:16:01: ich will jetzt mein problem gelöst haben und ich gebe das jetzt was weiß ich welche maschine ein und dann kriege ich auch eine antwort.

00:16:08: Wir machen auch Versuche damit.

00:16:10: Ein Kollege hat es letzte Woche zu mir gesagt, er ist ja überrascht wie gute Ergebnisse sind.

00:16:14: aber wir sehen dass das schon immer begleitet bleiben muss.

00:16:18: Das ist auch unsere Rolle als Apothekerinnen und Apothekern, dass wir in Zukunft verlässliche Ansprechpartner dafür sind zuverlässige Beratungen zu bekommen.

00:16:27: Und das wird nicht allein durch KI lösbar sein Es wird auch nicht ohne gehen in Zukunft.

00:16:33: Und jetzt muss man sich damit auseinander setzen, wie man eine Form findet, dass die Anwenderinnen und Anwänder dabei begleitet verantwortungsbewussten Einsatz der neuen Technologien zu wählen.

00:16:44: Beim Kongress wird von Ihrem Unternehmen Sunnycare Markus Diegmann sprechen über ScaleUp AI für Online-Apotheken.

00:16:52: Was kann man sich da genau darunter vorstellen?

00:16:55: Geben Sie uns mal so ein kleines Sneak Preview.

00:16:58: Herr Digmann ist bei unserer Strategie zuständig und für diese digitale Strategie.

00:17:04: Und ein Vordenker wird da ja schlecht auspolarisieren, wird dann wahrscheinlich auch mal Anwendungsbeispiele zeigen was eben die Verbraucherinnen und Verbrauchern heute schon machen wie dadurch auch etablierte Strukturen rechtsüberholt werden.

00:17:19: Wo wir uns noch Gedanken machen, wie macht man das richtig?

00:17:22: Wie regelt man das alles?

00:17:23: und ich glaube dass es ganz eindrucksvoll ist zu sehen.

00:17:27: Dass man solche Themen nicht einfach ausklammern kann und sich damit beschäftigen muss um in Zukunft eine Rolle in dem Markt zu spielen.

00:17:34: weil egal welche Größe man jetzt heute hat Das ist alles keine Garantie dafür dass wir morgen auch existieren wenn wir uns mit solchen neuen Technologien nicht auseinandersetzen Und einen vernünftigen Umgang damit finden.

00:17:46: Ich kenne den Vortrag noch nicht, den erhalten wird.

00:17:48: Aber ich habe eine grobe Vorstellung davon und ich freue mich auch drauf.

00:17:51: Und ich denke da werden wir alle nochmal ein Stück weit Bach gerüttelt werden.

00:17:55: Super!

00:17:56: Was auch Sie gerade angesprochen hatten die Zukunft wird beim Kongress mit dem Start-up Award begleitet?

00:18:03: Was ist Ihre Ansicht?

00:18:04: was bringen junge Unternehmen dem etablierten Versandhandel das er vorher noch nicht wusste oder noch nicht hinbekommen hat?

00:18:11: Da bin ich auch gespannt, wir haben in der Vergangenheit schon solche Themen und es muss nicht beschränkt bleiben auf den Versandhandel.

00:18:19: Wie als Versandapotheker werden in erster Linie auch dadurch geleitet was kann man tun um die Erzahnmittelversorgung der Zukunft besser zu gestalten?

00:18:27: Und wenn ich so an Technologien wie den drei L-Druck von Medikamenten denke das ist ja kein versandthaldes spezifisches System aber dass ein Versandhandel auch stark finden kann oder vielleicht besonders dass nicht jede Apotheke vor Ort vorhalten kann und dann spezialisierte Apotheken diese Dienstleistungen bieten.

00:18:44: Und den Versandhandel brauchen, weil man in jeder Apotheker reinlaufen kann und sich ein individualisiertes Produkt herstellen lassen kann.

00:18:53: Die Technologien sind jedenfalls heute noch sehr teuer.

00:18:56: Da gibt es rund um Herstellung von Arzneimittel, Individualisierung, Beratung.

00:19:01: Sicherlich super viele Themen wie wir alle noch gar nicht denken können und auf die ich mich freue und auch die Anregungen, die wird dafür bekommen für die Erzheimmittelversorgung der Zukunft.

00:19:10: Und da habe ich jetzt noch keinen Einblick bekommen was das bisher schon vorliegt.

00:19:14: Da bin ich äußerst gespannt und eins der heißesten Themen der letzten Jahre war, dieser drei D-Druck wie der sich durchsetzen wird die Zukunft dann zeigen, aber da gibt es sicherlich auch noch ganz viele andere Themen, die uns bereichern werden.

00:19:27: Sie sind in den letzten Zügen.

00:19:29: am elften und zwölften Juni, findet der neunzehnte BVDVA-Kongress statt und dann kommt ja das Jubiläum unter zwanzigste, zwanzich Jahre.

00:19:38: was sind Ihre Gefühle wenn sie da dann ins nächste Jahr in die Vorbereitung zu dem Jubilänumkongress gehen?

00:19:45: Im Moment sind die Gedanken natürlich in erster Linie bei diesem diesjährigen Kongress.

00:19:50: Nach dem Kongress ist vor dem Kongress selbst beim Schluss Vortrag, denkt man dann schon an den nächsten Kongress und ich glaube das muss noch ein bisschen reifen was wir da in Ideen entwickeln weil auch viele Impulse schon beim diesjährigen Kongress gesetzt werden.

00:20:06: Aber man wird sicherlich auch mal will passieren lassen, was in den vergangenen zwanzig Jahren so alles passiert.

00:20:12: Das ist welche Entwicklung wir hatten wo man vielleicht immer noch auf der Stelle tritt und wo man nochmal einen Versuch wagen kann endlich den Durchbruch zu schaffen die Liberalisierung das Thema dass uns von Anfang an begleitet wo wir jetzt nicht wirklich weit gekommen sind wer weiß wann der durchbruch an der stelle kommt und andere fragen.

00:20:31: Die wird vielleicht heute noch gar nicht denken können.

00:20:33: ich erinnere mich in der Vergangenheit an eine Drohnshow.

00:20:37: Das hat sich jetzt in Erzahnmittelzustellung noch nicht so wahnsinnig durchgesetzt, wenngleich wir auch solche Modelle schon gedacht haben und auch gerne mal vorgeführt hätten aber das häufig auch noch an den praktischen Themen harpert aber mit einiger Zeit irgendwann dann auch durchsetzen wird und zur Normalität wird was man sich bis er noch gar nicht hat vorstellen können.

00:20:57: Amai, vielen Dank!

00:20:58: Ich wünsche Ihnen für Ihren Kongress und auch für die Verbandsarbeit aber auch für Sanikair ihre berufliche Tätigkeit alles Gute und danke Ihnen für das Gespräch.

00:21:08: Ich danke auch.

00:21:09: Herzlichen Dank Herr Nitz.

00:21:16: Wir hoffen dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.

00:21:20: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an.

00:21:23: Gesundheitsmanagement atberlin-chemie.de.

00:21:28: Sie finden unsere Kontaktdaten auch

00:21:37: in den Shownotes.