00:00:00: Ein Blick
00:00:00: nachgefragt.
00:00:05: Willkommen bei Ein Blick Nachgefragt, dem Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie.
00:00:14: TI-Stabilität, EPA und EHDS – was die Gesundheits IT-Branche jetzt braucht!
00:00:21: Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz spricht mit Sascha Radatz, dem neuen Geschäftsführer des Bundesverbandes Gesundheits-IT BVITG über die drängenden Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen.
00:00:35: Im Mittelpunkt stehen die Stabilität der Telematikinfrastruktur, die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte das kommende Digitalgesetz.
00:00:48: Außerdem erklärt Radatz, warum die europäische Leitmesse de Mea ab twenty-sevenundzwanzig in München stattfinden wird.
00:00:56: Sascha Radatz ist seit Januar zwei tausendzechsund zwanzig Geschäftsführer des Bundesverbandes Gesundheits IT BVITG.
00:01:04: Zuvor war er als Bereichsleiter Politik und Kommunikation beim BV itg tätig.
00:01:10: Neben und nach seinem Studium der Geschichtswissenschaften sowie der Zukunfts- und Innovationsforschung arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen im Deutschen Bundestag.
00:01:19: Sascha Radatz ist Jahrgang, und lebt in Berlin.
00:01:27: Die Mitgliedsunternehmen repräsentieren die industrielle Gesundheits-IT-Branche und entwickeln Lösungen für alle Bereiche der Gesundheitsversorgung.
00:01:41: Der Verband ist veranstalter der DEMEA, Europas fĂĽhrender Veranstaltung fĂĽhrt digitale Gesundheitsversorgen.
00:01:53: Guten Tag Herr Radatz!
00:01:54: Ich freue mich, dass Sie Zeit fĂĽr den Einblick Podcast finden.
00:01:57: Guten tag an its.
00:01:58: vielen Dank fĂĽr die Einladung.
00:02:00: Arada hat sie sind seit kurzen Geschäftsführer des BVITG.
00:02:03: Welche Schwerpunkte haben Sie sich für Ihre Tätigkeit gesetzt und wo sehen Sie den größten Handlungsdruck für ihre Branche?
00:02:11: Wir blicken aktuell mit groĂźer Spannung auf die kommenden Digitalgesetze, heute ist ja die Digitalisierungsstrategie im BMG verabschiedet worden bzw.
00:02:22: veröffentlicht und jetzt blicken wir auf das kommende Digitalgesetz und wollen das konstruktiv und proaktiv begleiten und dort sind wir auch schon mit unseren Mitgliedsunternehmen zusammen in der Erarbeitung eines proaktiven Papiers.
00:02:35: Natürlich soll das auch gleichzeitig den Dialog und die Anschlussfähigkeit des BVITGs erweitern, und ein weiterer inhaltlicher Punkt wäre auch Richtung TI-Stabilität.
00:02:47: Das sollen auch im Digitalgesetz mit verortet sein.
00:02:51: Dort werden wir eine dazugehörige Arbeitsgruppe gründen – TI-basierte Versorgungsprozesse wo wir uns insbesondere dem Thema wie es schon sagt TI-Stabilität widmen werden.
00:03:04: Und wir blicken natürlich auch auf die Demära dieses Jahr, die Umsetzung, und dann eben auch im Vorbildjahr dem Mea'A'R'Zwanzig-Siemundzwanzig findet ja an einem neuen Standort in München statt und von daher das sind so die Akzente, die wir aktuell haben oder auch
00:03:20: setzen.".
00:03:21: Auf jeden Fall wird Ihnen da, glaube ich eine ganze Menge auf dem Schreibtisch liegen.
00:03:25: Fangen wir doch mal an mit der Thematik-Infrastruktur.
00:03:29: also sie hatten ja als Punkt gesagt Stabilität und in der Tat den vergangenen Jahren gab es immer wieder Störungen Ausfälle.
00:03:37: was sind aus Ihrer Sicht die Notwendigkeiten damit die Thematikainfrastruktur stabil genug ist um der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung sinnvoll als Rückgratien zu können?
00:03:50: Das ist natĂĽrlich eine Fragestellung, die wir eben auch mit der GrĂĽndung dieser Arbeitsgruppe beim BVITG begegnen wollen.
00:03:56: Das sind natürlich auch die Identifikation von technischen organisatorischen Maßnahmen zur Beseitigung von TI-Störungen.
00:04:04: Da fällt auch sowas mit rein wie Zero Trust Ansätze, digitale Identitäten also GesundheitsID zu fördern und auch entsprechende use cases zielen führen zu bearbeiten.
00:04:17: die epa drei point eins punkt drei wird auch mit dem dgmp dort einer den digital gestĂĽtzten medikationsprozess eine volle spielen und die volltext super zumindestens fĂĽr dieses jahr.
00:04:28: und dann noch die weiterentwicklung und wir werden uns auf mit spezifischen fehlermeldungen befassen.
00:04:35: das ist vielleicht etwas kleinteiliger aber die fehler meldung fĂĽnfhundert.
00:04:39: es ist ein sehr aktuelles Beispiel, wo drunter viele Fehler subsumiert werden und die eben aufzugliedern.
00:04:45: Und dann eben auch konstruktiv in gemeinsamer Erarbeitung mit der Gematik und den Herstellern dort in die Lösung zu gehen.
00:04:54: Bei dem thematischen Infrastruktur ist ja so dass die Politik oftmals die Richtung vorgibt aber Unternehmen und auch sie kritisieren was die Spezifikationen durch die gematik dann erst später und manchmal auch zu spät kommen.
00:05:08: Wie ist da Ihr Stand?
00:05:10: Was wollen Sie da tun, dass sich das in der Zukunft verbessert.
00:05:13: Also wir stehen als BVITG mit unseren Herstellern immer zur Verfügung wenn es darum geht auch frühzeitig in Spezifikation oder die Erstellung Abwandung von Newscases reinzugehen und das wäre auch der richtige Ansatz aus unserer Sicht mit Blick vielleicht auf ein europäisches Projekt, den IHDS.
00:05:34: Also den European Health Data Space ist dann eben auch noch mal Richtung Harmonisierung der Roadmaps die es aktuell gibt mit den unterschiedlichen Projekten und Projektstrengen etwas was wir unmittelbar fĂĽr notwendig erachten und dort auch einen gemeinsamen Austausch Herstellern zu gehen beziehungsweise mit dem BVITG, um eben auch Parallelprojekte die in dieser Worldmap verzeichnet sind.
00:05:59: Die VSDM-Zwei, POP, Zero Trust, EPA, Impfpass, Mutterpass, Firebildbefunde, Wechselschnittstelle, Verordnungsoftware also das sind ja alles Projekte, die laufen teilweise auch parallel zueinander.
00:06:13: und dass das eine Harmonisierung Bedarf, das ist ganz klar aus unserer Sicht und von daher stehen wir als konstruktiver Partner jederzeit zur VerfĂĽgung.
00:06:22: Der Hauptbestandteil der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist die von Ihnen auch erwähnte EPA, die ist als Opt-Out Modell gestartet.
00:06:31: es haben relativ wenig Versicherte sich entschieden dann nicht teilzunehmen.
00:06:36: seit Oktober vergangenen Jahres ist jetzt Pflicht dass sie befĂĽllt wird.
00:06:43: TI-Dashboard kann man sehen, dass die Zugriffszahlen auch der Patientinnen und Patienten steigen.
00:06:49: Wie ist so Ihre Sicht auf die Dinge?
00:06:51: Ist es aus dem richtigen Weg?
00:06:52: Sie hat mir ja schon ein paar erweiterte Applikationen erwähnt, die kommen sollen.
00:06:57: Wo stehen wir bei der EPA?
00:06:59: Sind sie zufrieden wie's läuft?
00:07:01: Ist sie wirklich in der Versorgung angekommen?
00:07:03: Ich wĂĽrde sagen, sie ist in der versorgung angekommen.
00:07:06: Es bedarf aber allerdings fĂĽr die Akzeptanz noch der Weiterentwicklung aktuell fĂĽr dieses Jahr zwei unmittelbar wichtige Prozesse, die dort laufen.
00:07:16: Das ist der wie schon erwähnte digital gestützte Medikationsprozess und die Volltextsuche.
00:07:22: Insbesondere was den Medikationprozess anbelangt gibt es eine deutliche Verbesserungsmöglichkeit auch noch im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit also das hier eben die Versorgungskwalität sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Leistungserbringenden selber gesteigert wird.
00:07:41: DafĂĽr braucht es eben ein technisches GrundgerĂĽst, weil sie opt-out und opt innen am Anfang ja noch thematisiert haben.
00:07:49: Die Medikationspläne sowohl digital wie ausgedruckt zur Verfügung zu stellen visuell und inhaltlich identisch das wird jetzt nochmal eine Herausforderung sein.
00:08:00: da ist auch nochmal Stichwort EMP und BMP Darstellungsformat im DGMP eine Herausforderung und ansonsten sollte das natĂĽrlich sehr anwendungsfreundlich und technisch einfach umsetzbar gestaltet sein.
00:08:14: Da sind wir aktuell in den Prozessen drin, bringen uns ein und sind da eben an der Ausgestaltung der weiteren E-Paffunktionen beteiligt.
00:08:23: Manche Beobachter der Digitalisierung im Gesundheitswesen sagen ja die Vielzahl also die hohe Wahlmöglichkeit der Praxen in Sachen Praxisverwaltungssysteme oder auch bei Krankenhäusern analog die Kiste.
00:08:36: Diese Vielfalt an Anbietern wĂĽrde auch fĂĽr die mitunter schlechte Roll-out Situation verantwortlich sein, was meinen Sie da als Verband der die wichtigsten Unternehmen in der Industrie vereint?
00:08:48: Dazu ist das eine plausible Kritik.
00:08:50: also ich würde sagen dass die Vielzahl der jetzt bezogen auf die Praxisverwaltung Systeme im Markt natürlich auch Innovationen zu fördern wirkt.
00:08:58: also einzelne Projekte Strenge oder Lösungen auch für Leistungsabbringer zur Verfügung zu stellen, ist ja auch immer ein innerendes Merkmal des freien Marktes und dadurch sind eben auch Lösungen können anders angegangen werden.
00:09:12: Wenn ich zum Beispiel auch in einzelne Praxisverwaltung Hersteller hineinschaue und dort die Entwicklungsabteilungen werden Spezifikationen teilweise vorgegeben und dann im Detail nochmal geguckt wie kann man in dem einzelnen System den Leistungs-Abbringer mit verringerten Klickzahlen oder ähnlichen ermöglichen, dass es eine bessere Handhabung gibt und da ist natürlich die freie Auswahl vom Praxisverwaltungssystem schon ein enormer Vorteil würde ich sagen.
00:09:42: Gut meine letzte Frage zur EPAM.
00:09:44: die Zugriffszahlen insgesamt steigen.
00:09:48: Es ist ja schon mal ein Fortschritt, dass überhaupt die Ärzte darüber und die Ärztinnen natürlich darüber sich informieren.
00:09:55: Und es verzerrt ja ein Stück weit das Bild wenn man sagt Ja, die Patientinnen und Patienten greifen gar nicht drauf zu weil ich als Patient oder auch sie Sie können in ihrer ärztliche Akte, die als Klade in der Praxis existiert ja auch nicht Einsicht nehmen.
00:10:09: also in die Leute ist das sagen wir mal ein talscher Indikator.
00:10:13: Ich würde sagen muss zuerst auf der Seite der Leistungsabbringenden dafür sorgen, dass sie die elektronische Patientenakte für sich aus ihrer Perspektive auch sinnvoll befüllen und nutzen können.
00:10:24: Dafür sind eben diese EPA-Weiterentwicklungsstränge unmittelbar wichtig und dann ergibt sich ja auch der Mehrwert für die Patientinnen und Patienten daraus.
00:10:34: Das gesamte wird, wie Sie schon sagten durch die ursprĂĽnglich zwei Digitalgesetze, die inzwischen zu einem zusammengefĂĽhrt sind und durch die vorgelegte Digitastrategie des WMG weiter fortentwickelt.
00:10:46: Erster Schritt – Wie sind die Erfahrungen mit dem Gesundheitsdaten-Nutzungsgesetz?
00:10:50: Und mit dem damaligen Digitalgesetz, dem DGG von Karl Lauterbach?
00:10:55: Was sind so Ihre Erkenntnisse?
00:10:57: Was hören sie?
00:10:58: Wie fällt die Zwischenbilanz von diesen Gesetzen aus?
00:11:03: Also jetzt wird Blick auf das aktuelle digital gesetzt, da sind ja wie schon erwähnt also die Stabilitätsaspekte sind mit drin.
00:11:11: Weiterentwicklung der EPAS.
00:11:12: Es ist ja im Endeffekt eine Weiterspezierung der aktuellen, also das GGDNGs und des Digitalgesetzes.
00:11:18: und dann es spielt natürlich Interoperabilität auch nochmal eine gesonderte Rolle als Aspekt ja auch im Koalitionsvertrag noch mal hinterlegt und da blicken wir natürlich sehr gespannt hat auf was sich im Bereich Interoperabilität, also heißt Gesundheitsdatensystem und sektorenübergreifend strukturiert auszutauschen.
00:11:40: Was ich in diesem Bereich noch entwickelt abseits von Weiterentwicklung EPA und TI Stabilität.
00:11:46: Datennutzung sicherlich auch nochmal ein Thema mit Hinblick auf den EHDS.
00:11:51: spannendes Thema auch Harmonisierung national- und europäische Ebene etwas wo wir dann auch nochmal genauer auf das Digitalgesetz mit aufschauen.
00:11:59: Sie haben angesprochen, den europäischen Raum und dort ist der European Health Data Space beschlossen.
00:12:07: Wie wird da die Herausforderung fĂĽr die deutsche Gesundheits IT Industrie sein?
00:12:11: Ist es eher eine Chance oder sehen sie da eine HĂĽrde.
00:12:15: also wir begrĂĽĂźen den ja DS absolut weil das eben fĂĽr die grenzĂĽberschreitende Versorgung ein enorm relevanter Punkt ist.
00:12:26: Wir haben uns auch aus deutscher Perspektive mit mehr als zwei Dritteln der Kommentierungen eingebracht, was natürlich auch sichtbar die Proaktivität aus dem deutschen Raum nochmal unterstreicht.
00:12:38: Dass wir diese verantwortungsvolle Position wahrnehmen.
00:12:41: und jetzt geht es uns als BVITG eigentlich um insgesamt drei Dinge, die wir jetzt hauptsächlich berücksichtigen wollen.
00:12:51: das ist schnellstmögliche Festlegung von nationalen Verantwortlichkeiten, das heißt dass die Bundesregierung eindeutig definiert.
00:12:58: Die Zuständigkeiten.
00:13:00: daraus ergeben sich dann eben die Vertretung der deutschen Perspektiven auf europäischer Ebene, dann dass wir eine verlässliche Umsetzungsstrategie bekommen und dass die zuständigen Institution auch ausreichend Ressourcen zur Verfügung bekommen, Befugnisse und eben auch die praxisorientierte Expertise zur Verfügung gestellt werden kann.
00:13:21: Ja, immer etwas was auch eine relevante Rolle spielt dass man noch ausweichen Personalressourcen in den Institutionen hat.
00:13:28: Ansonsten nochmal anschließend vielleicht an dem vorherigen Punkt gemeinsame Planung und realistische Einschätzung also eben auch für die weitere Ausarbeitung des EADS eben doch mal wieder die Unternehmen mit einzubeziehen beziehungsweise die relevanten Verbände um die Potenziale zu heben.
00:13:45: und eben auch diese Abstimmung Richtung Roadmap auf die Harmonisierung ich hatte einige Projekte, die da parallel laufen schon genannt dass es eben da wichtig ist einfach für realistische Zeitpläne zu sorgen und klar definierte Umsetzung und Übergangsfristen.
00:14:01: Und letzter Punkt ist die sichere Finanzierung sicherzustellen.
00:14:05: also mit dem IADS kommen ja enorme Anforderungen auch auf die jeweiligen Hersteller zu und das man dort eben auch Spezifikationsarbeitung, die Bereitstellung fĂĽr Tests- und Referenzungebungen, Programmierung der entsprechenden Spezifikationsanforderungen oder Schnittstellen.
00:14:21: Oder auch die Workflows bei den License Erbringer, dass sie berĂĽcksichtigt werden, eben die notwendigen finanziellen Ressourcen zur VerfĂĽgung stellt.
00:14:28: Und das sind so die drei Hauptmerkmale wie wir aktuell auf den EHDS blicken enorm wichtig aber jetzt dann eben auch die Zeit konstruktiv nach vorne zu blicken fĂĽr die nationale Umsetzung.
00:14:40: Bei der nationalen Umsetzung hat man oft das Phänomen, dass eine europäische Regelung in sechsundzwanzig anderen europäischen Mitgliedstaaten, sagen wir mal durchaus liberaler gehandhabt wird als bei uns.
00:14:53: Spezial wenn es um Datenschutz geht kommt bei uns ja noch die der Föderalismus mit sechzehn Länderdatenschutzbeauftragten hinzu.
00:15:02: wo sehen Sie hier Probleme?
00:15:04: oder meinen sie das?
00:15:05: Bei der Umsetzung ausnahmsweise Mal der deutsche Eifer das Ganze nochmal etwas härter zu regulieren also auf europäischer Ebene dass es diesmal vielleicht ausbleibt.
00:15:16: Also wir hatten um vielleicht einen einzigen Punkt nochmal in dem Zusammenhang hervorzuheben, in einem aktuellen Positionsfapiers des BVITGs auch noch mal die Einführung eines öffentlich zugänglichen EU-Portals zur Readiness gefordert das Entwicklungsstände, Herausforderungen, länderspezifische Besonderheiten – das greift ja den Punkt nochmal auf und die technischen Komponenten, die dafür notwendig sind transparent darstellt elementar wichtiger Punkt und dann eben auch wieder anknüpfen, die Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
00:15:50: Dass man als Institution auch Ansprechpartner hat oder wir als Herstellerinstitutionen als AnsprechPartner haben wo wir genau diese Punkte adressieren können.
00:15:59: Kommen wir zum groĂźen Ganzen.
00:16:01: Die Finanzsituation in der GKV ist ja entscheidend für die gesamte Gesundheitsbranche und von Jahr zu Jahr wird Geld gesucht, fürs nächste Jahr ist eine zweistellige Milliardensumme im Raum stehend.
00:16:15: Inwieweit sehen Sie die Gefahr dass Digitalisierungsprojekte dadurch im Gesundheitswesen unter Finanzierungsvorbehalt gestellt oder sogar komplett verschoben werden?
00:16:25: Ja, die angespannte Finanzlage der GKV wirkt sich mittelbar auch auf unsere Branche aus.
00:16:31: Hauptsächlich auch weil gesundheitspolitische Prioritätensetzung... kurzfristig stärker auf die Kosten-Dämpfung reagieren müssen, also das heißt ja auch Richtung Strukturmodernisierung.
00:16:42: Die E-Stabilität ist ja da ein und ein Punkt und für die Unternehmen bedeutet das hauptsächlich zwei Dinge einmal dass es durchaus zur Investitions Zurückhaltung kommen kann und längere Entscheidungsprozesse also erlängere Entscheidungen Prozesse auf der politischen Ebene dadurch alle Projekte, die mit Finanzierungsfragen zusammenhängen, länger diskutiert werden und die Investitionszurückhaltung in dem Sinne als eine Resonanz oder ein Ergebnis daraus.
00:17:10: Und dass eben die Planungssicherheit auch nicht gegeben ist.
00:17:13: wenn jetzt die regulatorischen Rahmenbedingungen oder die Erstattungsmechanismen im Hintergrund finanzielle Engpässe kurzfristig mit sich bringen dann müssten die Hersteller in der Branche finanziellen Vorlauf praktisch gehen und das ohne die konkrete Sicherheit zu haben, ob dann eben dieser Risikofaktor der minimiert werden kann.
00:17:35: Ja vielen Dank dazu!
00:17:37: Der BVITG veranstaltet die DEMEA und das schon seit langer Zeit.
00:17:43: frĂĽher hieĂź es ja KON-HIT.
00:17:45: Nun wurden manche ĂĽberrascht als die Meldung kamen dass die Demea in diesem Jahr zum letzten Mal im Berlin sein wird ... in MĂĽnchen.
00:17:58: Ja, sagen Sie mal kurz so die Punkte.
00:18:01: was hat sie dazu bewogen den Standort zu wechseln und was versprechen Sie sich von MĂĽnchen?
00:18:08: Also mit dem internationalen Blick auf Deutschland würde ich sagen wenn ich mit anderen Menschen in anderen Ländern spreche assoziieren Sie mit Deutschland meistens Bayern oder im Umkehrschluss.
00:18:18: München also die Assoziationskette ist zumindest einmal gegeben und München als, oder Bayern als Bundesland und Münchenspezial als Stadt bietet internationale Anschlussfähigkeit.
00:18:32: Das zeigt sich auch unter anderem in logistischen Wegen heiĂźt Unter anderem das Getretkreuz fĂĽr FlĂĽge in die ganze Welt.
00:18:40: Und wir haben auch einen enorm politischen RĂĽckhalt aus dem Bundesland, was Digitalisierung auch um Gesundheitswesen anbelangt.
00:18:48: Das gibt jetzt aktuell die drei Löwenallianz aus Hessen Baden-Württemberg und Bayern wo eben KI Datennutzung und Digitalisierung noch mal als relevante Punkte hervorgebracht wurden.
00:19:01: Und das gibt uns natĂĽrlich auch den notwendigen politischen RĂĽckhalt.
00:19:04: Um auf die Messe MĂĽnchen zurĂĽckzukommen Die hat uns ĂĽberzeugt Aufgrund des modernen Messer und Kongress Konzept ist, was sie haben die Infrastruktur vor Ort und vor allen Dingen den Platz fĂĽr Wachstum.
00:19:17: Das heißt einerseits für Aussteller selbst und ihre Flächen arbeiten auch für konzeptionelle Erweiterung, was unser thematisches Spektrum anbelangt, das wir auf der Messe haben
00:19:29: Wettbewerb, belebtes Geschäft.
00:19:32: Könnte man sagen die Messe Berlin ist ein bisschen traurig dass sie so eine schöne Messe nicht mehr veranstalten darf und hat sich mit dem Bitcoin den Brausenverband zusammengetan und eine, sagen wir mal doch zumindest ähnlich klingende Messe für nächstes Jahr aus der Taufe gehoben.
00:19:51: inwieweit ist hier Wett Bewerb wirklich gut?
00:19:53: Und welche Gefahren sehen Sie?
00:19:55: Was glauben Sie was wird da am Ende rauskommen?
00:19:58: Die die mehr wird zwanzig siebenundzwanzig in münchen stattfinden und damit sieht das europäische leidmesse weiter in einer andere stadt.
00:20:09: Und ich dir felsenfest davon aus dass die mehr auf weiterhin das original und die europäisch leidmesse bleibt.
00:20:18: ja vielen dank.
00:20:18: nun Letzten Satz vielleicht dieses Jahr in Berlin, was sind Ihre Highlights?
00:20:24: Worauf freuen Sie sich bei dort dem Meer hier letztens mal als in den Messehallen.
00:20:29: Also wir haben natĂĽrlich ein sehr umfangreiches Programm.
00:20:33: Fokussierte Themen sind KI, Interoperabilität, EHDS, Gesundheitskompetenzen, digitale Infrastruktur also alle die Themenbereiche, die wir im Vorfeld des Gesprächs schon miteinander thematisiert hatten.
00:20:46: Wir werden Nina Wakin als Schirmharren haben.
00:20:49: Am einundzwanzigsten vierten wird sie die DMEA eröffnen, wir haben ansonsten auch andere oder weitere politische Präsenz dort – die bayerische Staatsministerin Judith Gerlach, Prof.
00:21:01: Dr.
00:21:02: Kristina Sinemus und Dr.
00:21:04: Andreas Philippi plus weitere bundespolitische Vertretungen.
00:21:08: Philip Bestermaier wird vor Ort sein, ja auch ein bekanntes Gesicht der OMR Professor Dr.
00:21:13: Specht Riemschneider.
00:21:15: Also wir haben viele prominente Gäste, wir werden wieder mit zwei großen Stages vor Ort sein.
00:21:20: Mit knapp vierhundert Dreißig Sitzplätzen und daher blicken wir sehr positiv auch auf dieses Jahr und die diesjährige Demäe.
00:21:30: Radatz wenn wir uns in zwei Jahren erneut sprechen was haben Sie sich vorgenommen?
00:21:36: Was würden sie gerne in zwei jahren positiv als abgehakt in ihrer längerfristigen To-Do Liste benennen?
00:21:44: Da sind wir praktisch wieder am Anfang unseres Gespräches.
00:21:46: Das ist natürlich die TI-Stabilität herzustellen auf der einen Seite, dass wir eben Impulse setzen können auch für mehr TI- Stabilität das die EPA an sich mehr in Nutzen noch schlüftet aus Sicht der Leistungsabbringenden und Patienten und dass wir mit einer dem mehr, zwanzig, achtundzwanzig wäre es ja dann an dieser Stelle weiter Wachstum verzeichnen und eine Weiterentwicklung des Messeprogramms hinter uns haben.
00:22:18: Herr Radatz, vielen Dank und viel Erfolg!
00:22:21: Alles Gute Ihnen!
00:22:22: Vielen Dank!
00:22:30: Wir hoffen, dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.
00:22:33: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an gesundheitsmanagementatberlin-chemie.de.
00:22:40: Sie finden unsere Kontaktdaten auch in den Shownodes.
00:22:44: Wir empfehlen Ihnen für den schnellen Überblick der Trend im Gesundheitswesen, unseren Einblick Nachrichten-Podcast sowie die vertiefenden Gespräche.
00:22:54: der Einblick nachgefragt
00:22:55: Podcasts.
00:22:57: Alles im Netz unter gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de.