00:00:00: Ein Blick
00:00:00: nachgefragt.
00:00:05: Willkommen bei Einblick Nachgefragt, dem Podcast mit Interviews und Gesprächen zum Gesundheitswesen vom Gesundheitsmanagement der Berlin Chemie!
00:00:14: Resilient Krisenfestigkeit im Gesundheitswesen Arzneimittelversorgung und ambulante Vorsorge fĂĽr den Ernstfall.
00:00:21: Fachjournalist und Einblickredakteur Christoph Nitz hat drei Referentinnen des neunzehnten Kongresses fĂĽr Gesundheitsnetzwerke interviewt.
00:00:29: Oberst-Apotheker Dr.
00:00:31: Bernd Klaubert, leitende Apotheker und Inspizient Wehrfarmer C der Bundeswehr, Ellen Hausdörfer Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege in Berlin sowie Anne Katrin Klemmen Alleinvorständen des BKK Dachverbandes.
00:00:45: Der Kongress findet am siebzehnte und achtzehntem März zwei tausendsechsundzwanzig in Berlin statt unter dem Motto Kurs-Zwanzig-Dreißig vernetzt, gesteuert Resilient.
00:00:56: Die Interviews fokussieren den Themenstrang Resiliente und beleuchten wie die Arzneimittelversorgung in Zeiten multipler Krisen gesichert werden kann und wie das ambulante Gesundheitswesen auf den Ernstfall vorbereitet ist.
00:01:19: Er nimmt am siebzehnten März eine Diskussion, Resilient Arzneimittelversorgung in Zeiten multibler Krisenteilen.
00:01:36: Herr Dr.
00:01:37: Glaubert Sie sind beim Kongress fĂĽr Gesundheitsnetzwerke der blickt unter dem Motto Kurs zweizigdreiĂźig in die Zukunft und Ihre Session thematisiert die Arzneimeidlversorgungen wo es zum einen natĂĽrlich inzwischen auch Geht darum, wie gut ist Deutschland aus Sicht der Bundeswehr aktuell auf Szenarien vorbereitet?
00:02:00: Das ist richtig.
00:02:01: Die aktuellen Szenare fokussieren natürlich zunächst mal immer wieder auf die Ukraine.
00:02:06: wenn wir uns jetzt allerdings die aktuelle weltpolitische Situation seit letzten Wochenende anschauen haben einen ganz anderen Fokus und direkt betroffen das Gebiet um Arabische Halbinsel und ich erwähne dort nur mal das Thema Rohstoffe, insbesondere das Thema Erdöl-Erdgas.
00:02:23: Und das Thema Energie haben natürlich sofortige Auswirkungen nicht nur auf Verkehr und das persönliche Auto sondern natürlich auch insbesondere auf die Industrie.
00:02:33: Die Rohstoffkosten waren fĂĽr die Arzneimittelindustrie von immer ein wichtiges Kriterium, um in Europa zu bleiben.
00:02:41: Um hier eine ressilente Versorgung aufzubauen.
00:02:43: Im Weitere ist die Kriege natürlich diese Krise insbesondere davon geprägt der Luftverkehr eingeschränkt Schiffsverkehr ist eingeschrankt das heißt Die Zuflüsse aus dem asiatischen Raum werden mittelfristig gestürrt werden was wiederum Effekte haben wird.
00:02:59: auch unser entscheidendes Thema Resiliente als Neimittelversorgung.
00:03:03: Aus Sicht der Streitkräfte natürlich eine resiliente Versorgung mit Sanitätsmaterial.
00:03:09: bei uns sind es nicht nur die Erzneimittel, sondern auch die Medizinprodukte, die wir unterscheiden.
00:03:14: Aktive Nicht-Aktive.
00:03:15: das bedeutet sowohl medizinisches Gerät dass aus dem außereuropäischen Ausland kommt wie insbesondere auch Verbandmaterialien.
00:03:23: dort sind wir möglicherweise mindestens genauso abhängig vom asiatischen Bereich wie von aktiven farmatorischen Wirkstoffen.
00:03:30: Ja, die geopolitischen Spangen nehmen zu.
00:03:32: Wir hatten aber schon in der Covid-Phase bemerkt das, sagen wir mal, die Auslagerung der Apotheke der Welt in Richtung China oder auch Indien, dass es Nachteile hat?
00:03:43: Wie bewerten Sie insgesamt die Resilienz der europäischen Arzneimittelversorgung zur Zeit und was sind Ihre Einsicht nach den nächsten Schritten, die man da machen müsste damit das eben resilienter werden wird?
00:03:57: Ja, gut.
00:03:57: Ich bewerte es zunächst mal immer aus Sicht der Bundeswehr.
00:04:00: als Leitner Apotheker und in Speziant-Währfamazie ist für mich natürlich die resiliente Versorgung der Streitkräfte mit Arzneimittel und Medizinprodukten von entscheidender Bedeutung.
00:04:11: wenn wir uns die Covid-IX Pandemie als Blaupause nehmen da sind daraus ja zumindestens mal Pandemiebereitschulungsverträge entstanden die das Bundesministerium für Gesundheit mit Industriebeteiligten geschlossen hat wie auch die Aufstockung der Lager und ein entsprechender Vorrat, ja und da erwähne ich mal das Stichwort Masken.
00:04:35: Wie immer wir diesen Vorrat an Masken auch nutzen und wir haben natürlich erkannt dass die Abhängigkeit von China zum massiven Einschränkungen bei uns im täglichen Leben geführt hat.
00:04:46: Ein Effekt war eine Resilienzschreigerung.
00:04:49: es haben sich wieder Betriebe bei uns angesiedelt.
00:04:52: Wir mĂĽssen natĂĽrlich die Frage stellen, ob diese Betriebe derzeit auch wirklich ausgelastet sind.
00:04:57: Denn die Produktionskosten sind deutlich höher.
00:05:02: Aus meiner Bewertung sind wir lange nicht bei einer resilienten Arzneimittel- und Medizinprodukteversorgung in Europa angekommen, denn wir haben viel zu wenige Unternehmen die derzeit sich wieder in Europa ansiedeln.
00:05:17: Wir beobachten ja, dass mehr und mehr Unternehmen sich absiedeln.
00:05:22: erst kĂĽrzlich war zu lesen das auch die Firma Rosch die Antibiotika Herstellung einstellt.
00:05:27: Und aus militärischer Sicht ist das Thema Antibiotikaversorgung, Schmerzmittelversorgungen, Sauerstoff- versorgen und Blutversorgungseminent wichtig.
00:05:38: Und wenn wir den Antibiotikamarkt uns anschauen bleibt in Kundl noch ein europäischer Big Player der Penicilline herstellt ganz entscheidend für jede Riese!
00:05:52: Zusammenfassend lässt uns identifizieren, die Abhängigkeit von den asiatischen Märkten fordert uns mehr denn je in Krieg und Krise.
00:06:00: Und wird uns auch erfordern sollten dort Versorgungsketten unterbrochen werden.
00:06:05: Positiver Ausblick viele Unternehmen haben versucht Resilienter zu wehren, haben ihre Ruktion durchaus aus dem asiatischem Bereich Auf den Weltmarkt verteilt sitzen also nicht nur auf dem asiatischen Kontinent, wenngleich viele Rohstoffe ob das ein Kunststoffmaterial ist oder ob das eine chemische Grundsubstanz ist unverändert aus China kommt.
00:06:31: Also ganz entscheidend ohne eine vernünftige Versorgung auch der Streitkräfte in der Verteiligung mit Arzneimitteln wird auch ne Verteidigung nicht gelingen können.
00:06:41: Wir hätten vor ein paar Jahren überhaupt nicht über das Thema Krieg in Europa gesprochen, aber seit Februar zwanzig zweiundzwanzig und dem Krieg im Überfall der Ukraine durch Russland ist es ein Thema, das auf der Tagesordnung steht.
00:06:55: Wie sprechen Sie sich als Bundeswehr da mit Politik, mit Industrie und anderen ab?
00:07:00: Welche ErtĂĽchtigung muss im gesamten System unserer Bundesrepublik quasi angegangen werden damit wir hier insgesamt auch solche neuen Krisensituationen besser vorbereiten?
00:07:11: Ja,
00:07:11: ein entscheidendes Papier das entstanden ist der Oplan Deutschland und der O-Plan Deutschland.
00:07:16: Der ist ja nun leitend nicht nur für den militärischen Bereich sondern auch für den zivilen Bereich.
00:07:23: wenn wir uns Resilienter aufstellen wollen dann wird das in der Landesverteidigung letztendlich auch in der Bündnisverteidingung nur durch eine enge Verzahnung Zivilerfähigkeiten und Kompetenz und militärischer Fähigkeiten und kompetenzen gelingen.
00:07:38: Wenn wir die zivile Verteidigung betrachten, dann haben wir ja dort den Zivil- und Katastrophenschutz der dort gut aufgestellt sein muss.
00:07:47: Wir haben dort die Gebirgeleistung einer vernünftigen Energieversorgung, Wasserversorgungs-, Lebensmittelversorgungen im zivilen Bereich etwa sechzig bis siebzig Prozent von Aktivitäten wiederfinden werden und den militärischen Setting etwa dreißig bis vierzig.
00:08:08: Wir als Bundeswehr fokussieren wir ganz klar auf die Landes- und BĂĽndnisverteidigung und stellen uns auch entsprechend auf, in Sinne einer resilienten Einlagerung von Arzneimitteln und Medizinprodukten um unsere Truppen zu
00:08:26: versorgen.".
00:08:26: Herausforderung ist aber, dass im Falle von Krieg definitiv möglicherweise auch so bei bestimmten Krisen ein deutsches Recht greift und auf einmal ist der zivilen Bereich verantwortlich die Streitkräfte mit Arzneimittel- und Medizinprodukten zu versorgen.
00:08:43: Das ist manche nicht bewusst und dort ist meine fachliche Meinung das sind die Lagerenteilen nicht ausreichend gefĂĽllt.
00:08:52: was sich positiv entwickelt hat auch in Sinne Resilienten als Neimittelversorgung sind die durch das Bundesministerium für Gesundheit herbeigeführte Rechtsänderungen, zum Beispiel in der Bereitschulung und Bevorratung von Antibiotika.
00:09:08: In dem Firmen verpflichtet worden sind einen sechs-Monats Vorrat in Deutschland vorzuhalten, das schafft erst mal Resilienz.
00:09:16: Und ich denke ein sechs-monat Vorrat Von Arzneimitteln wäre positiv für die Gesellschaft, wenn gleich ein sechs-Monatsvorrat natürlich auch entsprechend zur Wälzen ist.
00:09:26: Was wir nicht wollen, ist dass Arzneiemittel und Medizin Produkte verfallen.
00:09:31: Auf jeden Fall!
00:09:32: Bei Ihnen auf dem Podium finden sich auch mit Dr.
00:09:36: Glaus Michelsen ein Vertreter des Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller, dem VFA und Matthias Niegels Bundestagsabgeordneter von der SPD-Fraktion betritt die Bundespolitik.
00:09:48: Was wĂĽrden Sie an die beiden im Vorfeld schon mal adressieren?
00:09:52: Naja,
00:09:52: fĂĽr die an den Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller dort ist unbedingt erforderlich dass wir weiter forschen.
00:09:59: Denn aus dem militärischen Setting heraus ist klar, die Bedrohungslage bezieht sich ja nicht nur auf altbekannte Erkrankungen sondern möglicherweise auch auf neuschelich wiederkehrende Erreger.
00:10:10: das haben wir bei Covid-IX verstanden.
00:10:12: Wir brauchen moderne Arzneimetten, wir brauchen modernde Therapien und wir brauchen vor allem auch Forschung um uns dort vor weiteren Schaden zu bewahren.
00:10:23: und an die Politik kann ich nur eradressieren.
00:10:26: Und dort bin ich gespannt auf das Podium, auf die politische Perspektive dass das Setting im zivilen Bereich ankommt.
00:10:35: was ich persönlich vermisse sind Aktivitäten aus dem Bereich der Innenressorts denn die Innenressors haben im Bereich der Zivilverteidigung eine entscheidende Rolle und wir können Krise nicht dadurch lindern oder mildern, indem wir das beitragsfinanzierte Gesundheitssystem nutzen.
00:10:56: Sondern dort müssen Mittel aus dem Haushalt für die Krise bereitgestellt werden und diesen Part der muss aktiv begleitet werden um zum Beispiel Vorräte im Land anzulegen diese zu welzen und sie dann ins beitragen finanzierendes System Übergleiten zu lassen sie dort mitzunutzen.
00:11:18: Das passiert de facto derzeit nicht!
00:11:21: Wir sprechen im beitragsfinanzierten System immer über Beiträge, die jeder Patient jede Patientin Jeder in das Krankenkassenssystem zahlende, ob privat oder gesetzlich versichert einbezahlt.
00:11:33: Das ist nicht das Geld, das fĂĽr die Krise vorgesehen ist.
00:11:35: Das auch in der aktuellen Gesetzgebung so nicht vorgesehnt und da zieht natĂĽrlich immer wieder der Ausspruch wir sind nicht im Krieg, wir sind aber auch nicht mehr im Frieden.
00:11:47: und dazwischen dann ist ein rechtsfreier Raum.
00:11:50: dort greifen möglicherweise Zivil- und Katastrophenschutzgesetzgebung noch nicht einendeutig, aber dort müssen Haushaltsmittel bereitgestellt werden.
00:11:58: Das merken wir jetzt.
00:12:00: der Ă–lpreis steigt rasant innerhalb von wenigen Tagen und wir haben ganz sicherlich noch Ă–lvoreite in Europa.
00:12:06: Und genau das gleiche wird passieren wenn es zur Krise kommt.
00:12:09: Lieferketten unterbrochen werden.
00:12:10: Wenn wir dann anfangen wollen ans Leimittel zu beschaffen ist es viel zu spät Selbst wenn die Mittel da wären.
00:12:16: Das sind meine beiden Themen an die entsprechenden Mitdiskutanten.
00:12:20: Das Finanzthema ist ein spannendes Thema.
00:12:22: Das wird uns das ganze Jahr begleiten, weil die Gesundheitsministerinierner Wagen hat ja gesagt, dass in empfindliche Spareinschnitte im gesetzlich finanzierten Versicherungsteil notwendig und wie sie wissen haben die gesetzlichen Kassen auch gegen... Die Bundesregierung geklagt, um dort die Beitragsfremdenleistungen bezahlt zu bekommen.
00:12:45: Also insgesamt ist er abhältlich sicher gut und wichtig.
00:12:49: aber bei den knappen Kassen ist dann mal die Frage ob das passieren wird?
00:12:54: Das kann nicht aus dem Beitrag finanziert kommen.
00:12:58: Aus beitragsfinanziert bedeutet fĂĽr mich dass es die Kasse die Ministerin Wagen verantwortet.
00:13:03: Aus diesem Bereich kann's fĂĽr die Krise nicht kommen.
00:13:05: Das muss aus einem anderen Topf kommen ganz klar!
00:13:08: Nur wir mĂĽssen das tun, wir mĂĽssen es ihm jetzt tun.
00:13:11: Wenn wir das nicht schaffen und Krise-und Krieg sind vor Ort dann werden wir es ganz schmerzlich ertragen mĂĽssen dass die Produkte dann entweder noch deutlich teurer sind oder nicht verfĂĽgbar.
00:13:22: Herr Dr.
00:13:23: Klaubert vielen Dank!
00:13:24: Sehr gerne doch.
00:13:35: Sie diskutiert beim Kongress zum Thema Resilient, Krisensituationen.
00:13:44: Wie ist das ambulante Gesundheitswesen aufgestellt?
00:13:52: Frau Staatssekretärin sie sagen der ambulante Sektorspiele in Krisenplanung oft keine prominente Rolle.
00:13:58: was muss sich ihre Ansicht nach in Berlin ganz konkret ändern damit Arztpraxen im VZ und Ärztennetze verbindlich in Krisensstrukturen eingebunden sind?
00:14:07: Ja,
00:14:07: also es ist schon so dass die ambulante Versorgung eine sehr essentielle Säule bei der Versorgungen der Bürgerinnen und Bürger spielt.
00:14:14: Wir wissen das aus den Zahlen, dass ca.
00:14:16: siebenundneinzig Prozent aller Behandlungsfälle schon jetzt im niedergelassenen Bereich auch behandelt werden.
00:14:21: Und deshalb ist es eben auch wichtig in Krisen- und Katastrophensituationen eben die stationären Versorgungseinrichtungen die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen und dementsprechend muss auf der ambulanten Sektor hier von entscheidender Bedeutung sein.
00:14:36: Und deshalb muss es eben in solchen Situationen, die sehr plötzlich auch sehr intensiv sind natürlich eine gute Zusammenarbeit ein flüssiges Miteinander geben und dementsprechend gehört das auch dazu.
00:14:51: Schon jetzt haben wir neben den regulären Praxen auch Notdienst- und Portalpraxen der KV Berlin.
00:15:00: Die sind räumlich an Krankenhäuser angeschlossen Und entlasten eben auch jetzt schon an Wochenenden, in Abendstunden.
00:15:11: Auch die Berliner Rettungsstellen und Krankenhäuser.
00:15:15: Um das stärker zu fokussieren sind wir mit der KV Berlin aber auch mit den anderen Akteuren aus dem Gesundheitswesen im engen Kontakt um einfach auch die ambulante Versorgung krisenfester aufzustellen und besonderen Herausforderungen also insbesondere hier im Rahmen der zivilen Verteidigung nachzukommen.
00:15:34: Wir haben in der Senatsverwaltung auch seit Jahrzehnte, die Arbeitsgruppe Zivile Verteidigung Krankenhäuser Berlin und auch seit dem letzten Jahr.
00:15:44: Die Arbeitsgruppen zivile Verteidigung im ambulanten und in den Sektoren übergreifenden Versorgung ist deshalb wichtig weil nämlich auch sichergestellt werden muss dass die KV Berlin weiterhin auch den gesetzlichen Sicherstellungsauftrag gerade in Krisenzeiten hat.
00:16:02: Aber uns geht es ja auch darum, wie wir gute Planung und Umsetzung unterstützen können.
00:16:06: Und deshalb auch dann in dem entsprechenden Fällen eine klare Prioritätensetzung stattfindet.
00:16:12: Deshalb haben alle Akteure hier im Gesundheitswesen auch eine Rolle.
00:16:18: Sie hatten schon angesprochen Senat die Bezirke, die Kassenärztliche Vereinigung Berlins der Rettungsdienst.
00:16:26: Also wer führt, wie funktioniert das genau und wo sehen Sie die gefährlichsten Schnittstellenprobleme eben zwischen den einzelnen Sektoren?
00:16:36: Also diese Nazarweitung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege ist Gefahrenabwehr, Katastrophen- und Zivilschutzbehörde.
00:16:44: Sie isst eben auch Katastrofenschutzbehöde nach dem Katastrophe-Schutzgesetz.
00:16:49: Deshalb werden wir auch im Rahmen der alltäglichen Gefahren abwehren.
00:16:52: bei Groß- und Krisenschaden ins Lagen, aber auch bei Katastrophenfällen sind wir eben auch operativ tätig und auch zuständig.
00:17:03: So haben wir zum Beispiel einen Krisenstab vorzuleiten und vorzuhalten.
00:17:07: zur Aufstellung und auch Fortschreitung von Katastrophe-Schutzplänen Aber auch so Durchführung von katastrophenschutzübungen sind wir verpflichtet und führen die eben auch regelhaft durch.
00:17:19: Des Weiteren ist diese Nahtverwaltung für einige Aufgaben im Bereich der zivilen Verteidigung zuständig Und federführend bei gesundheitlichen Einsatz oder Krisenlagen.
00:17:30: Das ist nicht nur bezirklich, sondern auch gesamtstädtisch zu sehen.
00:17:33: zum Beispiel bei einer Pandemie aber eben und das haben wir jetzt ja gerade im Januar in Berlin erleben mĂĽssen.
00:17:39: Gerade auch in Lagen und der andere Behörden die Gesamtkoordination innehaben also z.B.
00:17:44: Feuerwehr- oder Innenverwaltung und dort leiten wir und bĂĽndeln wir auch die KrisenabwehrmaĂźnahmen im Sektor Gesundheit.
00:17:54: Und das ist eben auch so wichtig, dass quasi jeder Einheit hier die entsprechende Zuordnung halt hat und diese nahtes Gesundheitsverwaltung fĂĽr das Themenfeld, fĂĽr den Sektor Gesundheit.
00:18:07: Und dementsprechend sind bei uns auch verortet insbesondere da die Problematik der Schnittstellen zwischen dem ambulanten und stationären Bereich im Rahmen der medizinischen Versorgung.
00:18:18: Die mĂĽssen eben ineinandergreifen und in einer solchen Schadenslage, einer GroĂźschadensanlage oder eben einer solchen Katastrophe mĂĽssen eben zwei Dinge beachtet werden.
00:18:28: das eine ist dass wir auf der einen Seite die ambulante Regelversorgung aufrechterhalten und zwar unter allen Umständen
00:18:36: um,
00:18:36: damit zweitens eben es damit vermieden wird oder zu einer großmöglichen Redaktion des Patientinnenaufkommens in den Rettungsstellen und die stationären Einrichtungen.
00:18:47: Und damit eben die Rettung stellen oder die Krankenhäuser nicht aufgesucht werden, jedenfalls für die Notfälle also prioritär behandelt werden müssen, muss es eben eine verlässliche ambulante Regelversorgung geben.
00:19:00: und das ist auch Hintergrund dass wir uns nicht nur bemĂĽhen sondern als auch unser Auftrag ist zusammen mit den Akteuren die gesetzlich dazu verpflichtet sind.
00:19:10: Also diesen möglichst umfassenden ambulanten Versorgungsauftrag sicherzustellen um eben stationäre Krankenhaus statt Strukturen entsprechend entlasten zu können Und was auch bedeutet, dass wir wissen wer ist wo.
00:19:28: Wir haben nämlich auch in Krankenhäusern als auch im ambulanten Bereich natürlich viel Personal, was mehrfach Funktion hat.
00:19:35: Was vielleicht in einer ehrenamtlichen Struktur wie die Marottenkreuz, den Maltesern, ASB beispielsweise inne wohnt oder beim THW ehrenamtlich aktiv ist.
00:19:47: Sie sind natürlich durchaus auch medizinischen oder auch im Pflegefachpolitischen Personal in Krankenhäusern als auch in Praxen und dementsprechend muss natürlich auch in den ambulanten Strukturen sichergestellt sein, dass dieses Personal in den ambulance strukturen bleibt.
00:20:04: Und nicht personal zum Beispiel aus den Krankenhäuser abgezogen wird.
00:20:08: Das bedeutet halt auch das in einer solchen Krisenlage sichergestellt wird, dass auch diese ambulanten Traxen am Netz sein können.
00:20:16: Also Konzeption wie Notstrom, also eine eigene Notstromversorgung.
00:20:20: Notkommunikationsmittel aber eben auch prioritär beispielsweise mit Medikamenten beliefert werden können.
00:20:27: das gehört natürlich dann in einer solchen Lage mit einzuplanen dass es Modelle-Lösungen aber eben Übungen für diese Szenarien, die doch manchmal leider öfter vorkommen als man sich erst noch vor vielen, vielen Jahren gedacht hat.
00:20:44: Aber dass sie geprobt sind diese Muster und das ist eben auch unsere Aufgabe in diesem Muster hier der ambulanten und stationären Versorgung in Krisenfällen, in Katastrophen und Großschahnslagen dann auch eine Auskunft geben zu können.
00:21:03: Resilienz ist ja das neue Modewort, wenn Sie jetzt einen verbindlichen Mindeststandard für die Krisenfähigkeit im ambulanten Bereich festlegen könnten.
00:21:14: Was müsste Ihre Ansicht nach jede Praxis oder auch jedes MVZ nachweislich leisten können ohne dass die sowieso dort schon manchmal oder häufig überlasteten Mitarbeitenden zusätzlich überfordert würden?
00:21:29: Also ich glaube als erstes ist es wichtig, dass ich einen Plan habe.
00:21:33: Dass sich also weiĂź was passiert wo und wie.
00:21:36: das klingt manchmal ein bisschen merkwĂĽrdig aber ich finde schon mal gut wenn man alle Telefonnummer noch einmal ausgedruckt hat.
00:21:42: Das bringt mir dann nämlich nichts zum Beispiel bei einem Stromausfall wenn die im Rechner liegen und dort gut liegen.
00:21:47: Also dass man erstmal sich sage ich mal physisch darauf einstellt Es kann eine solche Notlage kommen.
00:21:54: wir können hier an den Stellen Also auf jeden Fall auch aufzeigen, dass nach dem ersten Schock vielleicht oder nach den ersten Durchatmen man einen strukturierten Plan angeht.
00:22:04: Natürlich ist die KV Berlin als allererstes dafür in der Verantwortung hier die Praxen zu unterstützen das nämlich die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte dafür Sorge zu tragen haben, dass Praxon auch im Krisenfall zur Verfügung stehen und die ambulante medizinische Versorgung gewährleistet.
00:22:22: Dazu bedeutet es auch, dass die Ärztinnen und Ärzte auch eine angemessene Bevorratung vorzuhalten ist.
00:22:29: Ich maĂźe mir das nicht an festzuschreiben was das genau bedeutet.
00:22:32: Es kann natĂĽrlich in dem Einzelfall muss das mal durchgespielt sein und ĂĽberlegt werden.
00:22:38: Das ist auch einer der großen Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie, dass man eben persönliche Schutzausrüstungen oder auch anderes in bestimmten Verteilagern aber eben Klima daran kommt wenn eben eine solche Krise vorkommt Und inwieweit sich dann eben zum Beispiel dieser einheitliche Bewertungsmaßstab der EBM, der Grundlage für die Abrechnung der vertragsärztlichen Leistungen hierfür ausreichend ist oder ob es hier noch Veränderungen geben muss damit eben das entsprechend auch nicht nur attraktiv ist sondern auch dazu führen kann dass Ärztinnen und Ärzte diese Leistung abrechnen.
00:23:15: Diese eben in einem solchen Krisen- und Notfall erbringen Das ist eben auch noch zu klären.
00:23:21: Wir sind uns aber schon ziemlich einig, dass das natĂĽrlich auch Kosten sind die in der Regel schon von der gesetzlichen Krankenversicherung ĂĽbernommen werden mĂĽssen.
00:23:31: Weil natürlich die Menschen im ambulanten System eine Lösung suchen und dementsprechend auch die jeweiligen Kostenträger ihrer Verantwortung gerecht werden müssen.
00:23:41: Vielen Dank
00:23:48: Anne.
00:23:48: Katrin Klemm ist seit Juli-Zweißenfünfundzwanzig allein Vorständin des BKK Dachverbandes, der Achtundsechzigbetriebskrankenkassen mit neun Millionen Versicherten vertritt.
00:24:05: Frau Klemmen, der BKK-Dachverband verfolgt ein Nachhaltigkeitsgebot im SGB V?
00:24:10: Das klingt zunächst einmal abstrakt!
00:24:12: Was würde sich dadurch ganz konkret in der Versorgung für die mehr als seventy Millionen gesetzlich versicherten Ändern...
00:24:19: Ja, also es geht hier insbesondere darum dass es nicht quasi einzelnes Kassen handeln ist um das Thema Nachhaltigkeit irgendwie ein System zu bringen sondern dass alle Akteure im GKV-System und auch darum herum sich letztlich auch das Thema Osten nehmen sozusagen dazu auch ein StĂĽck weit verpflichtet sind und dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, was momentan ja es im SGB V ganz konkret verankert ist nicht permanent als Widerspruch betrachtet wird oder gegeneinander ausgespielt wird.
00:24:51: Und wenn wir das schaffen würden dann hätten wir auch insgesamt einen neuen Blick auf ja, wie wir Gesundheit oder wie wir Versorgung erbringen.
00:25:01: Denn Nachhaltigkeit hat ganz viel mit Ressourcenschonung und Ressortschutz zu tun und nicht nur – so wird es einfach häufig diskutiert – mit Investitionen und damit auch mit Zusatzausgaben.
00:25:13: Und damit würden wir eigentlich das System deutlich wirtschaftlicher machen und hätten dann wieder Raum für Investitione die natürlich auch nötig
00:25:24: sind.".
00:25:25: Und insofern sind das aus meiner Sicht einfach insbesondere zwei Gesichtspunkte, die damit dann im SGB deutlich wĂĽrden.
00:25:34: Das eine ist wir müssen uns im Gesundheitssystem auch resilient machen also der Klimawandel, die Klimaveränderungen.
00:25:43: Die spüren wir tagtäglich durch Hitzewellen Umweltschäden Unwetterschäde und dergleichen.
00:25:52: Und gleichzeitig ist das Gesundheitssystem auch Teil des Problems, also fĂĽnf Prozent des CO-AusstoĂźes wird einfach durch das Gesundheitsystem produziert und insofern diese beiden Faktoren anzusprechen.
00:26:07: Das würde durch eine gesetzliche Verankerung möglich werden.
00:26:13: Insofern wäre es dann eigentlich auch eine Investition in ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem Ich sage mal auch eben Ressourcen schon, was uns insgesamt helfen würde das System auf andere Beine zu stellen.
00:26:29: Ministerin Waken hat gesagt, es werde sehr groĂźe Sparanstrengungen geben mĂĽssen um die Finanzlage der GKV zu stabilisieren.
00:26:39: Sie selbst haben ja auch gesagt dass die Beitragsspirale und die Finanzlager sehr kritisch zu sehen sei.
00:26:45: sie sagten manche der Maßnahmen seien ein paar Sandsäcke für einbrüchigen Damm.
00:26:49: Sie hatten aber gerade schon erwähnt das Nachhaltigkeit und auch Klimaschutz nicht nice to have sondern wichtig für das Gesundheitswesen ist.
00:26:57: Wie würden Sie denn den Entgegnern, die sagen habt ihr denn nichts anderes was Ihr tun könntet?
00:27:03: Den wĂĽrde ich sagen, wir mĂĽssen das eine tun ohne das andere zu lassen.
00:27:06: Also da mĂĽssen natĂĽrlich jetzt erstmal an die Preisspirale und die Ausgaben-Spirale ran gehen.
00:27:11: Das ist ĂĽberhaupt keine Frage denn wir haben eine Ausgabendynamik, die eben einfach weit ĂĽber das hinausgeht was wir als Einnahmen im GKV System haben.
00:27:21: also Einnahmen sind noch gut bei fĂĽnf Prozent und die ausgaben sind inzwischen bei ĂĽber zehn Prozent und den einzelnen Leistungsbereichen sogar noch weiter darĂĽber hinaus so dass das nicht auf Dauer gutgehen kann ist klar.
00:27:33: Das heiĂźt, wir brauchen jetzt da erst mal kurzfristig wirkend einen Deckel auf diese Ausgabendynamik.
00:27:39: Damit wir – und das ist eigentlich der noch wichtigere Schritt, der danach folgen muss, damit wir dann an die strukturellen Probleme rangehen können, die wir einfach im System haben.
00:27:49: Und die strukturellen Probleme sind dass wir Menge bezahlen und wer Menge bestellt, der kriegt sie natĂĽrlich auch.
00:27:57: Und hier mĂĽssen wir von weg.
00:27:58: Wir müssen den Fokus verändern, hin auf mehr Gesundheitserhaltung, mehr Prävention und letztlich dann ja da und der Zimmer wird beim Thema Ressourcenschonung genau dieses machen und eben ressourcen sowohl menschlicher als auch physische Genaude einsetzen wo wir sie brauchen.
00:28:16: Wenn wir wegkommen von über unter aber eben halt auch von Fehlversorgung Dann hat das auch ganz viel was mit Nachhaltigkeit zu tun Denn ein großer Teil auch der Emissionen, die wir produzieren kommt daher – das haben wir gerade erst frisch in einer Studie noch mal belegen lassen.
00:28:35: Kommt ganz deutlich daher, dass wir in den Versorgungsprozessen zu viel Material verbrauchen und zum Viel menschliche Ressource verbrauchten im internationalen Vergleich viele MRTs haben, die natĂĽrlich auch benutzt werden.
00:28:50: Und all das fĂĽhrt dazu, Ausgaben einerseits produzieren, wo man sich auch fragen muss.
00:28:57: Muss das so sein?
00:28:58: Also wenn wir eher Gesunderhaltung priorisieren und nicht Reparatur betrieb dann kämen wir weg von einer auch sehr starken Überversorgung, die wir im System schon durchaus auch sehen.
00:29:12: Weg von den VersorgungsbrĂĽchen hin zu besseren Versorgungspfaden und all das wĂĽrde Ressourcen schonen und damit wĂĽrde das System nachhaltiger werden der CO-Zweifussabdruck sich absenken usw.
00:29:24: Also das heiĂźt Wir wĂĽrden damit natĂĽrlich auch Kosten und Ausgaben sparen auch Kosten und Ausgaben, die wir auch wenden mĂĽssen.
00:29:32: Um wiederum ja eigentlich auf den Klimawandel zu reagieren, denen wir selber verursachen.
00:29:37: also von daher ist es sozusagen ein sich... Die Katze beißt sich hier permanent selbst in den Schwanz oder das ist ein Perpetuum Mobilee und wir können es aber durchbrechen und könnten durch einen neuen, durch einen anderen Fokus das eine tun.
00:29:52: wie gesagt kosten senken und gleichzeitig fĂĽr die Umwelt was tun?
00:29:56: Die BKK hat eine Initiative, die Green Health Initiative und unterstĂĽtzt damit das Modellprojekt der Stiftung gesunde Erde, gesunde Menschen.
00:30:05: Und sie setzen da insgesamt auf klimagesundes Verhalten auch direkt am jeweiligen Arbeitsplatz wo immer der.
00:30:12: Welche konkreten Ergebnisse haben Sie hier in der Zusammenarbeit erzielen können und was nehmen sie davon mit?
00:30:18: Sie sind ja auf dem Podium beim Kongress fĂĽr Gesundheitsnetzwerke und widmen sich dort den Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Versorgung.
00:30:27: Ja, also es ist ein Projekt eines von mehreren was wir im Zusammenhang mit der Initiative BKK Green Health tatsächlich gestartet haben.
00:30:37: Wir haben noch viele weitere Themen einmal im Versorgungsforschungsbereich in Kitas, in Schulen und hier setzen wir eben ganz konkret bei den Betrieben an.
00:30:46: Warum tun wir das?
00:30:48: Weil wir festgestellt haben dass viele Unternehmen, viele Arbeitgeber eigentlich auch ein bisschen hilflos davor stehen zu sagen, wie bekomme ich denn eigentlich Nachhaltigkeit?
00:31:00: Zu der ich ja eigentlich auch gerne verpflichtet bin oder mich gerne verpflichten möchte.
00:31:04: Wie bekomme das in den Arbeitsalltag der Arbeitnehmenden integriert?
00:31:09: und hier haben wir zusammen eben mit gesunder Erde, gesonder Mensch einen Projekt aufgesetzt was zum Einen Ja, versucht das Thema oder nicht nur versucht sondern genau da ansetzt Gesundheitsförderung und planetare Gesundheit miteinander zu verknüpfen.
00:31:29: Denn in der Regel ist das was gut fĂĽr den Menschen ist auch gut fĂĽr die Umwelt und umgekehrt.
00:31:35: Und insofern hier ganz konkrete Hinweise zu geben Anleitungen wie in Workshops Führungskräfte und Mitarbeitende auf das Thema gesunde Ernährung Bewegung Und letztlich dann auch psychische Gesundheit, was man hier tun kann wie auch eine Planetare Ernährung beispielsweise in eine Kantine passt.
00:31:58: Ohne dass man jetzt irgendwie vermeintlich mit Verbotspolitik leckeres Essen nicht mehr haben will sondern ganz im Gegenteil leckereres gesundes Essen und gleichzeitig auch noch planetar unterstĂĽtzendes Essen aufbauen kann.
00:32:17: Wir haben hier zusammen in dem Projekt Multiplikatoren ausgebildet, die weiter auch Mitarbeitende Schulen können helfen können.
00:32:28: das ganze Projekt wird wissenschaftlich auch begleitet von der Universität Erfurt um einfach auch deutlich zu machen tut sich was?
00:32:36: Was ist die Wirkung?
00:32:38: und tatsächlich stellen wir fest ja es tut sich etwas.
00:32:42: also die Arbeit nehmenden sind sehr zufrieden mit den MaĂźnahmen auch des Arbeitgebers oder der Arbeitgebenden.
00:32:52: Denn inzwischen ist das Thema bietet mein Arbeitgeber nachhaltige Aspekte an, engagiert er sich im Thema Nachhaltigkeit wird durchaus auch und da sind wir mitten im Wettbewerb beim Fachkräftemangel wird durchaus als ein relevantes Kriterium inzwischen gesehen, zu welchem Arbeitgeber wenn ich die Wahl habe.
00:33:16: Welchen Arbeitgebern ich wähle?
00:33:17: Das ist das eine und die Arbeitgeberselbe machen letztlich zwei Dinge sie sind attraktiv und Sie erhalten die Gesundheit der Arbeit nehmenden.
00:33:27: und sozusagen noch on top kommt das klare Signal Die Umwelt ist uns nicht egal sondern mit ganz konkreten Maßnahmen verbessern wir die Umwelt wirken quasi gegen den Klimawandel und oder aber unterstützen, also gerade beim Thema Hitzeschutz um sich zu wappnen und anzupassen auf die Klimaveränderungen, die wir einfach ja tagtäglich spüren.
00:33:52: Also insofern ein ganz tolles Projekt und ganz wichtig.
00:33:57: es ist konkret und es ist spürbar und es im Tag täglichen anwendbar und stärkt auch die Selbstwirksamkeit der Arbeitenehmenden.
00:34:06: Also rund um ein sehr, sehr gutes und sehr wichtiges Projekt und genau in Unternehmen anzusetzen – da werden wir weitermachen!
00:34:15: Frau Glemmen, seit Juli letzten Jahres führen Sie den BKK-Dachverband als alleinige Vorständin und haben als Leitmotiv ausgegeben den Reboot der GKV.
00:34:27: auf dem Podium sitzen neben Ihnen Vertreter der Klimaallianz Gluck KLUG sowie eine Apothekerin.
00:34:34: Wie fügt sich das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in dieses größere Bild eines Systemes Neustarts ein?
00:34:40: Und was erwarten Sie auch von der inzwischen nicht mehr ganz zur neuen Bundesregierung?
00:34:45: Ja, also das passt... Also wie fĂĽbt es sich zusammen?
00:34:48: Ich finde das sehr gut!
00:34:50: Also warum vielleicht nochmal Einsatz vorneweg?
00:34:52: Warum haben wir diese Reboot?
00:34:54: Kampagne ĂĽberhaupt gestartet, weil wir eben aktuell sehen dass die, ich sag mal alten Antworten, die wir bislang irgendwie immer ins System geben.
00:35:04: Also einfach mehr Geld rein oder hier und da mal Flickschustern und dann mal irgendwo ein Pflaster drauf das diese antworten halt einfach auf die ja oft globalen und auch die kollektiven Herausforderungen die wir im system haben dass diese Antworten einfach nicht mehr reichen.
00:35:19: Und das, wenn wir es könnten natürlich gerne das Gesundheitssystem nochmal irgendwie so ein bisschen auf neuer Grüner Wiese zu entwickeln?
00:35:29: Es ist klar, das geht nicht!
00:35:31: Aber insofern müssen wir da wo wir ganz strukturell grundsätzlich einfach noch mal Veränderungen jetzt platzieren müssen und nicht nur die letzten dreißig Jahre beschreien wir es immer nur über Unter- und Fehlversorgungssystem Brücher dass wir da jetzt wirklich auch gezielt ansetzen und das wir nicht so ansetzen, dass wir immer kleinteiligere Regelungen noch weiter ins Gesetz reinschreiben an die sich bedingt gehalten wird.
00:35:58: Weil sie sich auch widersprechen mit anderen Regelungen sondern dass wir einfach grundsätzlich nochmal neuer und anders denken.
00:36:04: Und da ist Nachhaltigkeit eigentlich ein groĂźes wie soll ich mal sagen in diesen groĂźen Getrieben wunderbares Schmiermittel was man nutzen kann um eben den Gedanken weg von nur Reparaturbetrieb oder ĂĽberwiegend Reparaturbetrieb hinzu.
00:36:21: Wir müssen doch Versorgung von vorne denken, und zwar da wo Gesundheitsmögliche ist oder aber im Versorgungspfad immer wieder zu schauen, wo können wir auch auf Reset drücken?
00:36:34: Wo können wir da Veränderungen bewirken und genau dies entsprechend einzubringen.
00:36:40: Wie gesagt, Nachhaltigkeit setzt genau da an.
00:36:44: Wieder das Thema Ressourcenschonung, wieder das Thema effizienter Einsatz von menschlichen und physischen Ressorzen also Vermeidung von MĂĽllvermeidung vom Lieferketten die unterbrochen werden Und insofern passt das wunderbar.
00:37:04: mit den Akteuren, die am Tisch sitzen
00:37:07: oder auf dem
00:37:08: Podium sitzen haben wir ja eine breite Verlangs, weil wir miteinander genau dies anstreben auch zusammen mit den Apothekerinnen und Apothekern hier auf verbesserte und evidenzbasierte Versorgungsfahre setzen.
00:37:24: Auf Gesundheitshaltung setzen.
00:37:27: Und insofern werde ich mich auf dem Podium sehr wohl fühlen sozusagen, weil für das gleiche Streiten oder nach dem gleichen Streben immer in der Hoffnung, dass wir tatsächlich eine Veränderung ins System so bewirken.
00:37:44: Das vielleicht nicht komplett reboot aber zumindest teilweise ein Reset gelingt, der dann wirklich die Versorgung auch verbessert und Nachhaltigkeit stärkt.
00:37:55: Ja vielen Dank Frau Glemmen!
00:37:57: Sehr gerne.
00:38:04: Wir hoffen, dass Ihnen diese Ausgabe von Einblick nachgefragt gefallen hat.
00:38:08: Bitte schicken Sie uns gerne Anregungen und Fragen an.
00:38:10: Gesundheitsmanagement atberlin-chemie.de.
00:38:15: Sie finden unsere Kontaktdaten auch in den Shownotes!
00:38:31: Alles im Netz unter gesundheitsmanagement.berlin-chemie.de.